Frisches Obst

Frisches Obst liefert viel Vitamin C und wichtige Spurenelemente.

 

 

 

 

 

 

 

Ab 8 Monaten ist das Verdauungssystem soweit ausgereift, dass nun auch frisches Obst Verdaut werden kann.

Besonders gut geeignet ist

  • Roter Apfel
  • Birne
  • Banane

Anfangs sollten Sie das Obst schälen und anschließend pürieren oder fein reiben.

Eine Glasreibe, verhindert, dass das Obstmus sehr schnell braun wird.

Bei Bananen sollten Sie die Enden nicht für Ihr Babys verwenden, da dort häufig mehr Keime sind als in der übrigen Frucht.

Apfel mit Schale wirkt Stuhl-festigend und ohne Schale eher Stuhl-auflockernd.

Ab etwa 9 Monate können Sie je nach Jahreszeit weitere Obstsorten probieren

  • Aprikose
  • Mirabelle
  • Pflaume (gekocht)
  • Heidelbeere
  • Kirschen
  • Nektarine
  • Pfirsich
  • Melone

Das Obst sollte mit lauwarmem Wasser gewaschen werden und mit Schale (außer Banane und Melone) verarbeitet werden.

Es muss nicht immer Brei sein. Weiches Obst wie Banane, Melone, Pfirsich, Aprikose oder weiche Birne kann Ihr Baby als Fingerfood erhalten.
Muss ich für mein Baby nur “bio” Produkte kaufen?

Nein. Auch konventionell hergestellte Nahrungsmittel sind zum Teil sehr hochwertig. Kaufen Sie frische Produkte in Ihrer gewohnten Umgebung und bevorzugen sie “bio” Produkte. Die Angst vor Schadstoffen ist der häufigste Grund, warum Eltern zu Fertigprodukten greifen. Diese Angst ist jedoch unbegründet.

Warum sollte ich “bio” Produkte bevorzugen?
Ein Baby nimmt am Tag etwa 1000 g Nahrung zu sich, bei jedoch nur etwa 7 – 14 kg Körpergewicht. Der kleine Körper wird also so sehr mit Schadtsoffen belastet, wie ein Erwachsener der in etwa 12 kg Nahrung am Tag zu sich nehmen würde. Ausserdem sind noch nicht alle Organe beim Baby voll ausgereift, so dass Schadtsoffe den kleinen Körper sehr belasten können. Bio ist besonders wichtig bei tierischen Produkten wie Fleisch, Eier, Milch und Milchprodukten. In der Massentierhaltung werden oft vorbeugend Medikamente wie z.B. Antibiotika eingesezt. Antibiotika Resistenzen (das heißt das Antibiotika wirkt nicht) können die Folge sein, wenn Produkte aus Massentierhaltung regelmäßig gegessen bzw. getrunken werden. Hinzu kommt natürlich die artegrechte Tierhaltung als wichtiger Aspekt. Aber auch Gemüse, Obst und Getreide sollte besonders für Babys Schadstoffarm sein, da diese Lebensmittel im Verhältnis zum Körpergewicht in großen Mengen vom Baby gegessen werden.

Woran erkenne ich “bio” Produkte?
Bio Produkte die nach der EG-Öko Verordnung produziert wurden, tragen üblicherweise das staatliche “bio” Siegel oder garantieren die “bio” Qualität nach EG-Öko Verordnung in schriftlicher Form auf dem Ettiket.

Wo kann ich “bio” Produkte kaufen?
Erfreulicher Weise müssen “bio” Produkte nicht mehr ausschließlich im Reformhaus oder Bioladen gekauft werden. Supermärkte bieten eine große Auswahl zu guten Preisen an. In der Zeitschrift Öko-Test 02/2010 wurden “bio” Produkte aus den Supermärkten erstaunlich gut bewertet.

Obst und Gemüse aus weiter Ferner bzw. wann ist “bio” nicht sinnvoll?
Wenn “bio” Produkte aus weit entfernetn Ländern stammen ist es nicht nur aus ökologischer Sicht fragwürdig ob “bio” dann bevorzugt werden sollte.Obst und Gemüse enthält umso mehr Vitamine und Mineralstoffe, wenn es möglichst reif geernetet wird. Dies ist aber nur bei kurzen Transportwegen möglich. Frisches heimisches Obst/ Gemüse sollte bevorzugt werden wenn möglich in bio Qualität. Aber wenn heimisches Obst/Gemüse in “bio” nicht verfügbar ist, so würde ich heimisches “nicht bio” bevorzugen und auf “bio” mit sehr weiten Transportwegen verzichten.


nach oben ↑