BeikostplanBeikostpläne und Ernährungpläne sind für Eltern nicht immer eine Hilfe und in meinen Kursen unterstütze ich Eltern sich von starren Plänen und Zeitangaben zu lösen um IHR Baby individuell an Beikost und feste Nahrung heran zu führen. Ich hoffe Sie finden auf meiner Homepage einige Anhaltspunkte um sich zu orientieren. Bei Fragen können Sie sich gerne an mich wenden.

Beikost ganz entsapnnt

Ihr Baby ist bis zu 9 Monate mit Muttermilch/Anfangsmilch bestens versorgt und benötigt zur Nährstoffversorgung noch keine Beikost.

Der Zeitpunkt

Wann ist der richtige Zeitpunkt für Beikost?
Verlassen Sie sich auf Ihr Gefühl und beurteilen Sie selber, wann ihr Baby bereit ist um etwas zu essen, niemand kennt Ihr Baby besser als Sie. Von Beikost vor der 20. Woche rate ich ab und als spätesten Termin für die ersten Versuche gelten etwa 27 Wochen.

Reifezeichen für Beikost

  • Ihr Baby kann mit wenig Unterstützung aufrecht sitzen, der Kopf “wackelt” nicht wenn er nicht angelehnt ist.
  • Ihr Baby kann Spielzeug gezielt greifen, zum Mund führen und wieder loslassen.
  • Ihr Baby kann sich vom Rücken auf den Bauch drehen und optional auch zurück.

Beikost Start

Ein noch relativ flüssiges Gemüsepüree aus nur einer Zutat ist ideal um Ihr Baby an den Löffel zu gewöhnen. Brei vom Löffel hinunter zu schlucken ist für Babys ein komplizierter Vorgang, den es erst lernen muss. Es ist sinnvoll mehrmals täglich etwas Gemüsebrei pur (4-6 Teelöffel) anzubieten, damit Ihr Baby üben kann. 

Fingerfood

Der Weg in die Selbstständigkeit
Alleine zu Essen macht Babys großen Spaß. Es ist für Ihre Entwicklung wichtig die Lebensmittel zu “begreifen”. Fingerfood ist ideal um diesem Bedürfnis nach zu kommen. Fingerfood sollte nicht zu klein sein, so dass Ihr Baby die Stücke gut halten kann um daran zu “lutschen”. 

Schritte der Beikost

Schritt 1 (ab ~5 Monate)
Ein noch relativ flüssiges Gemüsepüree aus nur einer Zutat ist ideal um das Baby an den Löffel zu gewöhnen (weiter lesen)

Schritt 2 (ab ~6 Monate)
Verträgt das Baby 2-3 Gemüsesorten gut, können Sie einen Schritt weiter gehen und das erste vollständige Menü, den Gemüse-Kartoffel Brei anbieten (weiter lesen)

Schritt 3 (ab ~6 Monate)
Babys erster Nachtisch. Babys sind kleine Schleckermäulchen, die natürlich noch keine Süßigkeiten erhalten dürfen. Als Nachtisch ist jedoch etwas Obstmus erlaubt (weiter lesen).

Schritt 4 (ab ~6 Monate)
Fingerfood zum „lutschen“ kann angeboten werden. Gut geeignet sind Lebensmittel, die das Kind durch seinen Speichel schnell einweichen kann (weiter lesen).

Schritt 5 ( ab ~7 Monate)
Auf dem Speiseplan steht nun ein Getreide-Milch Brei. Milchbrei kann mit Muttermilch bzw. Anfangsnahrung kombiniert werden (weiter lesen).

Schritt 6 ( ab ~7 Monate)
Frisches Obst und der Obst-Getreide Brei stehen auf dem Speiseplan (weiter lesen).

Schritt 7 (ab ~8 Monate)
Ein Meilenstein in der Entwicklung ist erste Brotmahlzeit. Die Brotmahlzeit eignet sich gut zum Frühstück und /oder Abendessen.

Was wird wann vertragen?

Was das Baby wann essen darf, spielt nur dann eine wichtige Rolle, wenn Beikost früh in größeren Mengen angeboten wird. Babys können ab dem 5. Lebensmonat ohne Probleme soviel Beikost verdauen wie in ihr eigenes Händchen passt (also 3-6 Teelöffel Brei oder ein entsprechendes Stück zum selber essen) und sie dann in etwa 2-4 Stunden Zeit haben die Beikost zu verdauen. Bei diesen kleinen Mengen ist nicht damit zu rechnen, dass das Baby Verstopfung, Blähungen oder andere Verdauungsprobleme bekommt.

Probleme mit der Verdauung treten meist erst dann auf, wenn früh größere Mengen Brei gefüttert werden. Deshalb achte ich bei den Rezepten darauf, dass die Empfehlungen zum Alter des Babys, so sind dass zunächst nur leicht verdauliche Gemüse/Obst Sorten verwendet werden und sich die Kost “aufbaut”, so dass auch dann nicht mit Problemen bei der Verdauung zu rechnen ist, wenn Ihr Baby schon früh größere Portionen verputzt. 

Überblick Verdauung

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Milchprodukte

Ab wann darf mein Kind Milch trinken und Joghurt essen?
Dies ist wohl die Frage, die Eltern mir am häufigsten stellen. Grundsätzlich sollten Sie zunächst Wissen, dass die Nieren ihres Kindes erst ab etwa 18 Monate voll funktionsfähig sind und Milcheiweiß über die Niere ausgeschieden werden muss. Erhält das Kind zuviel Eiweiß können die Nieren belastet werden und so den Wasserhaushalt negativ beeinflussen. Da Kuhmilch (auch fettarme) im Verhältnis zu Muttermilch und Anfangsmilch sehr viel Eiweiß enthält, sollte Ihr Baby erst ab etwa 10 Monate kleine Mengen Milch / Milchprodukte erhalten (weiter lesen).

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