Babys brauchen kein Fleisch

Experten empfahlen, Still-Babys Fleisch zuzufüttern. Die Ergebnisse sind umstritten und der Auftraggeber der Studie stößt sauer auf.

Muttermilch allein genügt nicht, empfahl eine Studie. Die war aber ausgerechnet von einer Marketingagentur der Nahrungsmittelindustrie finanziert. Außerdem ist das Ergebnis umstritten. Es war eine Meldung, die frischgebackene Eltern in Angst und Sorge versetzte. „Stillkindern droht gefährlicher Eisenmangel“, so warnten vor zwei Wochen die Universität Bonn und das Dortmunder Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) in einer gemeinsamen Mitteilung. Durch den Text, der in vielen Zeitungen und Fachjournalen abgedruckt wurde, ziehen sich bedrohlich klingende Begriffe wie „erschöpfte Eisenspeicher“ und „Eisenmangel-Anämie“. Und es wird geraten, „nach dem vierten Monat oder allerspätestens nach einem halben Jahr“ mit dem Zufüttern zu beginnen. Damit widerspricht diese Studie den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), wonach Kinder ein halbes Jahr lang ausschließlich gestillt werden sollten. weiter lesen

Quelle: welt.de