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Babys pucken

Gerade in den ersten 3 Lebensmonaten fühlen Babys sich unwohl, wenn sie zu viel Freiraum haben und sich selber nicht spüren können. Sie vermissen die Geborgenheit, Wärme und Enge aus Mamas Bauch. Viele Kinder lieben es deshalb wenn sie gepuckt werden, sie schlafen oft besser und weinen weniger.

Babys pucken

Babys pucken

Gerade in den ersten 3 Lebensmonaten fühlen Babys sich unwohl, wenn sie zu viel Freiraum haben und sich selber nicht spüren können. Sie vermissen die Geborgenheit, Wärme und Enge aus Mamas Bauch. Viele Kinder lieben es deshalb wenn sie gepuckt werden, sie schlafen oft besser und weinen weniger.

Pucken ist eine Einwickeltechnik die Babys Geborgenheit vermittelt. Eingepuckte Säuglinge sind in ihrem Bewegungsraum eingeschränkt. Arme und Beine können nicht unkontrolliert bewegt werden, dadurch werden ungewollte Zuckungen und Fuchteleien mit den Armen die z.B. durch den Moro-Reflex entstehen, verhindert.  Babys werden im Allgemeinen durch das Pucken ruhiger und auch zufriedener. Die Pucktechnik kommt insbesondere nachts zum Einsatz, um für einen sanften und ruhigen Schlaf zu sorgen.

Gepuckt werden kann mit einer größeren, elastischen Babydecke. Im Sommer, bei heißen Nächten, ist ein dünnes Tuch das groß genug ist auch völlig ausreichend. Am einfachsten und am schnellsten geht das Pucken mit einem Pucksack, welcher speziell für diesen Zweck entwickelt wurde.

Pucken vermittelt Geborgenheit
Hier setzt das Pucken an. Mit der Wickeltechnik des Puckens werden Babys eng eingewickelt. Den Armen und Beinen wird kein Spielraum für heftige und unkontrollierte Bewegungen gegeben. Diese vertraute Enge, welche der Säugling aus dem Mutterleib gewohnt war, wirkt beruhigend und vermittelt das Gefühl von Geborgenheit. Das Baby beruhigt sich meist sehr schnell und wird nicht mehr durch die störenden, ungewollten Bewegungen aufgeweckt.

Der etwas andere Babyschlafsack
Ein Pucksack ist dem Babyschlafsack sehr ähnlich, bietet darüber hinaus allerdings zusätzliche, besondere Eigenschaften die ein leichtes und effizientes Pucken möglich machen. Der Pucksack gibt dem Säugling eine kuschelige warme Hülle, ganz wie ein gewöhnlicher Schlafsack. Anders als im Babyschlafsack wird das Kind mit Hilfe des Pucksackes eng eingepuckt. Der Pucksack ist enger als ein normaler Schlafsack und bietet somit dem Baby nicht den Freiraum zum wilden strampeln und kein Platz für unkontrollierte Bewegungen. Ganz im Sinne des Puckens.

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Häufig gestellte Fragen rund um den gesunden Babyschlaf

Wie lange darf mein Kind nachts gestillt werden oder eine Falsche bekommen? 
Es gibt keine bestimmte Altersgrenze ab wann ein Baby nachts nicht mehr gestillt bzw. Falsche bekommen darf. Wenn Babys regelmäßig auch nach dem 10. Monat mehr als 350 ml Babynahrung nachts bekommen oder gestillte Kinder sich öfter als alle 2 Stunden Nachts melden wäre es sinnvoll sich beraten zu lassen und zu schauen ob und wie die Situation verändert werden kann.

Ab wann darf mein Baby im eignen Zimmer schlafen?
Zum Schutz vor dem plötzlichen Kindstod wird allgemein empfohlen, dass Babys im ersten Lebensjahr in der Nähe der Eltern schlafen sollten.

Mein Baby dreht sich auf den Bauch, was soll ich tun?
Zur Vorbeugung des plötzlichen Kindstodes wird empfohlen Säuglinge auf den Rücken schlafen zu lassen. Wenn sich ein Baby jedoch von selber auf den Bauch dreht muss es im Schlaf nicht wieder umgedreht werden.

Ab wann darf mein Baby ein Kopfkissen im Bett haben?

Nach dem ersten Geburtstag dürfen Kinder ein flaches Kopfkissen im Bettchen haben.

Wie lange sollte mein Baby im Schlafsack schlafen?
So lange wie möglich J mindestens bis zum 1. Geburtstag.

Welche Temperatur sollte das Schlafzimmer haben?

Im Sommer ist das Zimmer von Natur aus wärmer als im Winter und so muss in erster Linie Kleidung und Schlafsack der Außentemperatur angepasst sein. Allgemein kann man sagen, dass es nicht kälter als 16°C sein sollte.

Letzte Aktualisierung am 24.10.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API