Beikostplan

Beikostpläne und Ernährungpläne sind für Eltern nicht immer eine Hilfe und in meinen Kursen unterstütze ich Eltern sich von starren Plänen und Zeitangaben zu lösen um IHR Baby individuell an Beikost und feste Nahrung heran zu führen. Ich hoffe Sie finden auf meiner Homepage einige Anhaltspunkte um sich zu orientieren. Bei Fragen können Sie sich gerne an mich wenden.

Beikost ganz entsapnnt

Die Empfehlung lautet Beikost nicht vor dem 5.Monat und nicht nach dem 7.Monat anzubieten. Wobei das Wort ANBIETEN eine wichtige Rolle spielt, wenn ihr Baby noch keine Beikost mag ist das vollkommen in Ordnung und es gibt keinen Grund ein Baby zum Essen zu „überreden“. Ihr Baby ist bis zu 9 Monate mit Muttermilch/Anfangsmilch bestens versorgt und benötigt zur Nährstoffversorgung noch keine Beikost.

Der Zeitpunkt

Wann ist der richtige Zeitpunkt für Beikost? 
Verlassen Sie sich auf Ihr Gefühl und beurteilen Sie selber, wann ihr Baby bereit ist um etwas zu essen, niemand kennt Ihr Baby besser als Sie. Auch können Sie an diesen Zeichen erkennen, ab wann sie die ersten Versuche starten können.

Reifezeichen für Beikost

  • Ihr Baby kann mit wenig Unterstützung aufrecht sitzen, der Kopf “wackelt” nicht wenn er nicht angelehnt ist.
  • Ihr Baby kann Spielzeug gezielt greifen, zum Mund führen und wieder loslassen.
  • Ihr Baby kann sich vom Rücken auf den Bauch drehen und optional auch zurück.

Beikost Start

Ein noch relativ flüssiges Gemüsepüree oder Apfelmus ist ideal um dem Baby etwas vom Löffel anzubieten.  Brei vom Löffel hinunter zu schlucken ist für Babys ein komplizierter Vorgang, den es erst üben muss. Es ist sinnvoll Beikost nach dem Stillen/Flasche zugeben damit Ihr Baby sich ohne Hunger an den neuen Geschmack gewöhnen kann. Es ist übrigens ganz normal, dass viele Babys nur wenige Teelöffel probieren möchten, einige gar kein Interesse zeigen und wieder andere gar nicht genug bekommen können. 

Fingerfood

Der Weg in die Selbstständigkeit
Alleine zu Essen macht Babys großen Spaß. Es ist für Ihre Entwicklung wichtig die Lebensmittel zu „begreifen“. Fingerfood ist ideal um diesem Bedürfnis nach zu kommen. Fingerfood sollte nicht zu klein sein, so dass Ihr Baby die Stücke gut halten kann um daran zu „lutschen“. 

Schritte der Beikost

Etwas löffeln (ab ~5 Monate)
Ein noch relativ flüssiges Gemüsepüree oder Apfelmus ist gut geeignet um dem etwas vom Löffel anzubieten (weiter lesen)

ODER (ab ~6 Monate)
Fingerfood
zum „lutschen“ ist bei vielen Babys sehr beliebt und hilft dabei Essen zu „Begreifen“. Gut geeignet sind Lebensmittel, die das Kind durch seinen Speichel schnell einweichen kann (weiter lesen).

Mehr Zutaten im Brei (ab ~6 Monate)
Löffelt ihr Baby gerne und verträgt Gemüse gut, können Sie einen Schritt weiter gehen und das erste vollständige Menü, den Gemüse-Kartoffel Brei anbieten (weiter lesen)

Milchbrei ( ab ~7 Monate)
Einige Babys bevorzugen süßliche Beikost. Ein Getreidebrei oder Milch Brei ist hier gut geeignet (weiter lesen).

Getreide und Obst  ( ab ~7 Monate)
Frisches Obst als Fingerfood und ein Obst-Getreide Brei  liefert viele Geschmacksrichtungen (weiter lesen).

Essen wie die Großen (ab ~8 Monate)
Schon früh haben Babys Spaß ein Brot zu essen und an der Familienkost teil zu nehmen (weiter lesen).

Was wird wann vertragen?

In der Liste erhalten Sie einen Überblick über Lebensmittel, die für Babys geeignet sind. WAS das Baby WANN probieren darf, spielt nur dann eine wichtige Rolle, wenn Beikost früh in größeren Mengen angeboten wird. Babys können ab dem 5. Lebensmonat ohne Probleme soviel Beikost verdauen wie in ihr eigenes Händchen passt (also 3-6 Teelöffel Brei oder ein entsprechendes Stück zum selber essen) und sie dann in etwa 2-3 Stunden Zeit haben um die Beikost zu verdauen. Bei diesen kleinen Mengen ist nicht damit zu rechnen, dass das Baby Verstopfung, Blähungen oder andere Verdauungsprobleme bekommt.

Probleme mit der Verdauung treten meist erst dann auf, wenn größere Mengen Brei gefüttert werden und der Darm noch nicht ganz ausgereift ist und/oder genug Verdauungsenzyme produziert. Deshalb achte ich „meinen“ Rezepten darauf, dass die Empfehlungen zum Alter des Babys, so sind dass zunächst nur leicht verdauliche Gemüse/Obst Sorten verwendet werden und sich die Kost “aufbaut”, so dass auch dann nicht mit Problemen bei der Verdauung zu rechnen ist, wenn Ihr Baby schon früh größere Portionen verputzt. 


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Milchprodukte

Ab wann darf mein Kind Milch trinken und Joghurt essen?
Dies ist wohl die Frage, die Eltern mir am häufigsten stellen. Grundsätzlich sollten Sie zunächst Wissen, dass die Nieren ihres Kindes erst ab etwa 18 Monate voll funktionsfähig sind und Milcheiweiß über die Niere ausgeschieden werden muss. Erhält das Kind zuviel Eiweiß können die Nieren belastet werden und so den Wasserhaushalt negativ beeinflussen. Da Kuhmilch (auch fettarme) im Verhältnis zu Muttermilch und Anfangsmilch sehr viel Eiweiß enthält, sollte Ihr Baby erst ab etwa 10 Monate kleine Mengen Milch / Milchprodukte erhalten (weiter lesen).

Gerne kannst du mir deine Fragen kostenlos im Forum www.9monate.de stellen.

Letzte Aktualisierung am 5.06.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API