Die wichtigsten Fragen zum Thema Milchzähne

Die wichtigsten Fragen zum Thema Milchzähne

Ob Nuckelflaschenkaries oder Zahnspange: Die ersten Zähnchen sind nicht nur für Kinder, sondern auch für ihre Eltern oft eine echte Herausforderung. Vor allem beim ersten Kind haben viele Eltern Angst, bei der Zahngesundheit ihrer Kleinen etwas falsch zu machen. Die Spezialisten der Praxis für Zahnbehandlung Leipziger14 aus Berlin sagen dazu: „Auf die Zahngesundheit sollte bereits im Babyalter geachtet werden. Ständiges Nuckeln und zuckerhaltige Getränke bzw. Lebensmittel sollten zum Beispiel stark eingeschränkt sein. Auch sollte man als Eltern auf keinen Fall den gleichen Löffel wie das Kind benutzen oder den Schnuller ablecken, um Bakterien nicht zu übertragen.“ Weitere Tipps für junge Eltern und Empfehlungen zum Thema Milchzähne lesen Sie im Folgenden.

Wann kommen die ersten Zähnchen – und woran erkennt man das?
Wenn die Milchzähne anfangen sich zu entwickeln, ist das für Mama und Papa oft daran feststellbar, dass ihr Nachwuchs recht unleidlich ist. Zirka ab dem vierten Monat können Quengeln oder Weinen sowie das verstärkte Herumkauen auf Spielzeug, Schmuck und allem, was sich in die Fingerchen bekommen lässt, Anzeichen für das Zahnwachstum sein. Auch leichte Schwellungen an den Wangen – so genannte „Zahnbäckchen“ – sind ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Milchzähne durchbrechen.

Was können Eltern tun, damit die Wachstumsschmerzen nicht so schlimm sind?
Hilfreiche Mittel zur Linderung sind beispielsweise gekühlte Beißringe (aus dem Kühlschrank) sowie harte Lebensmittel. Schon ein Zwieback kann dabei helfen, die Durchblutung des Zahnfleischs anzuregen, so dass das Wachstum der Milchzähne etwas erträglicher wird. Auch Ablenkung jeder Art ist hilfreich – mit zahnenden Babys sollte also viel gespielt, gesungen oder auch spazieren gegangen werden.

Wie sieht die optimale Pflege für die Milchzähne aus?
Wenn das Milchgebiss schließlich da ist, muss es von Anfang an gepflegt werden, um vor allem Karies keine Chance zu geben. Das bedeutet: Mindestens zweimal täglich Zähneputzen ist ebenso Pflicht, wie der Verzicht auf zuckerhaltige Getränke in der stets verfügbaren Nuckelflasche. Für das Putzen empfiehlt sich eine fluoridhaltige Zahnpasta, die dafür sorgt, dass Bakterien bekämpft werden und der Zahnschmelz gehärtet wird.

Müssen Kinder mit Milchgebiss schon zum Zahnarzt?
Auch für Kinder empfiehlt sich nach dem Durchbruch aller Zähnchen schon der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt. Das heißt: Alle halbe Jahre sollte das Milchgebiss prophylaktisch gecheckt werden. Denn so lassen sich nicht nur potenziell schmerzhafte Karieserkrankungen frühzeitig erkennen. Sie schützen auf diese Weise auch das bleibende Gebiss Ihres Nachwuchses. Denn Karies in den Milchzähnen kann auf nachkommende, bleibende Zähne übergreifen.

Wie lange bleiben die Milchzähne erhalten?
In der Regel verliert ein Kind seine Milchzähne im Alter zwischen vier und acht Jahren. Kinder, die mit sieben Jahren noch sämtliche Milchzähne besitzen, sollten zur Sicherheit beim Zahnarzt vorgestellt werden, um Komplikationen bei der Gebissentwicklung vorzubeugen.

Um beim Thema Milchzähne gewappnet zu sein, ist neben umfassenden Informationen vor allem die richtige Pflege wichtig. Dabei berät Sie Ihr Zahnarzt gern.

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