Endlich nach Hause: Die passende Kleidung für die Heimfahrt aus der Klinik oder dem Geburtshaus

Auch wenn Hausgeburten sich wieder wachsender Beliebtheit erfreuen, entscheiden sich die meisten Eltern heute immer noch für eine Entbindung in der Klinik oder in einem Geburtshaus. Je nach Verlauf der Geburt, dem Gesundheitszustand von Mutter und Kind und natürlich auch den eigenen Wünschen der jungen Familie, kann es nach wenigen Stunden oder erst nach ein paar Tagen gemeinsam nach Hause gehen. Dieser Tag ist für Eltern und Baby besonders aufregend, denn jetzt kann der gemeinsame Alltag im eigenen Zuhause so richtig beginnen und endlich ist auch Zeit, um sich in Ruhe und ganz nach dem eigenen Rhythmus liebevoll kennenzulernen.

Häufig ist die Heimreise auch die erste Gelegenheit, um das Baby in ein eigenes Outfit zu kleiden. Im Krankenhaus wird die Kleidung für die Neugeborenen häufig gestellt. Wenn es endlich nach Hause geht, dürfen Sie dann auch den eigenen Strampler auspacken. Vor allem für viele Mütter ist dieses erste eigene Outfit für das Baby etwas ganz Besonderes und zählt häufig zu den ersten Utensilien, die nach sorgfältiger Auswahl in die Kliniktasche wandern. Die Kleidung für die Heimfahrt kann etwas Geerbtes mit einer besonderen Bedeutung sein, zum Beispiel das Outfit, das Mama oder Papa selbst vor vielen Jahren beim Nachhausekommen getragen haben, oder es ist ein Lieblingsstück, das speziell für diesen großen Moment gekauft wurde.

Grundsätzlich bleibt es selbstverständlich Ihnen überlassen, in welchem süßen Outfit Sie den neuen Erdenbürger feierlich in sein neues Zuhause begleiten möchten. Ein paar grundlegende Dinge gilt es dabei allerdings zu berücksichtigen, damit Baby sich auf seiner ersten großen Fahrt so richtig wohlfühlen kann.

Neu gekaufte Kleidung vorher gründlich waschen

Schon während der Schwangerschaft für das Baby zu shoppen, gehört zu den schönsten Erlebnissen für werdende Eltern. Die Auswahl des ersten eigenen Outfits für die Heimfahrt ist dabei natürlich etwas ganz Besonderes. Wenn die Wahl nicht auf Altbewährtes, sondern auf ganz neue Kleidung fällt, sollten die Stücke vor dem ersten Tragen unbedingt gründlich gewaschen werden.

Trotz aller Qualitätsstandards, die in Deutschland vor allem für Produkte rund um Babys und Kinder angesetzt werden, kann Babykleidung mit Schadstoffen belastet sein, die die Haut oder die Schleimhäute reizen und gesundheitlich schädlich sein können. Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt beispielsweise vor Chemikalien, die in Farbstoffen enthalten sein können. Da die Haut von Babys noch viel dünner und weniger widerstandsfähig ist als die von Erwachsenen, gilt hier besondere Vorsicht.

Mindestens einmal sollte Babykleidung vor dem Tragen bei der empfohlenen Temperatur in der Waschmaschine gewaschen werden, und zwar am besten einzeln. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, gönnt Babys neuen Lieblingsstücken gleich mehrere Waschgänge, bevor sie mit der zarten Babyhaut in Berührung kommen. Besonders gut geeignet sind milde Waschmittel ohne Parfum und Phosphatzusätze. Pulverwaschmittel enthält grundsätzlich Bleichmittel, die auch bei niedrigen Waschtemperaturen (40 Grad) Bakterien und Keime abtöten. Deshalb sind sie den heute weit verbreiteten Flüssigwaschmitteln vorzuziehen. Diese töten Bakterien und Keime nämlich erst ab 60 Grad Wassertemperatur zuverlässig ab. Da viele Babykleidungsstücke nur bei 40 Grad gewaschen werden sollten, ist ein Waschmittel in Pulverform daher die sicherste Wahl.

Personalisierte Kleidungsstücke haben Erinnerungswert

Wer sich für Babys erstes Outfit etwas ganz Besonderes wünscht, kann sich von der Vielfalt an personalisierbaren Kleidungsstücken inspirieren lassen, die es im Handel gibt. Auf viele Strampler, Mützchen, Babyschuhe und andere Kleidungsstücke lassen sich persönliche Details ergänzen, wie zum Beispiel der Name und das Geburtsdatum des Babys oder eine niedliche Widmung.

Personalisierte Kleidungsstücke haben natürlich einen ganz besonders großen Erinnerungswert. Da einige Details, wie zum Beispiel das genaue Geburtsdatum oder Größe und Gewicht bei der Geburt nicht im Voraus bekannt sind, eignet sich nicht jede Widmung als Outfit für kleine Heimkehrer. Der Name, den Mama und Papa ausgewählt haben oder eine liebevolle Begrüßung können aber schon Wochen im Voraus aufgedruckt werden, sodass dieses ganz besondere Kleidungsstück für den großen Tag auch wirklich bereit liegt.

Nicht zu kühl und nicht zu warm

Da die Heimfahrt aus der Klinik meist nicht allzu weit ist, genügt ein einziges Outfit fürs Baby. Dieses sollte allerdings so gut wie möglich auf die aktuelle Witterung abgestimmt sein, damit Ihr Baby weder friert noch überhitzt. In der Regel ist der Heimweg auch der erste Kontakt, den das Baby mit den verschiedenen Witterungseinflüssen bekommt. Die richtige Kleidung sorgt dafür, dass es diese spannenden Eindrücke ungestört genießen kann.

Was das passende Outfit angeht, ist auch bei Babys schon der Zwiebellook praktisch. Wenn mehrere Kleidungsschichten vorhanden sind, ist es leichter, auf Temperaturschwankungen zu reagieren, zum Beispiel wenn Sie aus dem Freien ins warme Auto kommen. Wichtig ist, dass die Kleidung dem Baby ausreichend Bewegungsfreiheit lässt und es auch angeschnallt im Maxicosi nicht einengt. Ein dicker Schneeanzug ist im Winter zwar kuschelig warm, aber für den Autositz eher ungeeignet. Hier können Eltern zusätzliche Wärme durch eine kuschelige Decke schaffen, die während der Autofahrt mit Heizung beiseitegelegt werden kann.

Eine hervorragende Grundausstattung ist die Kombination aus Body und Strampler mit Füßchen. Beide Kleidungsstücke sind mit wenigen Handgriffen an- und auszuziehen und sitzen überall gut. Je nach Außentemperatur und Witterung kann die Ausführung angepasst werden. Für den Sommer gibt es Kurzarmbodys, im Herbst und Winter sind Langarmbodys eine gute Wahl. Beide Varianten können als Unterwäsche unter einem Body mit Ärmeln oder in Kombination mit einem Pullover getragen werden.

Sowohl Bodys als auch Strampler gibt es in verschiedenen Wärmequalitäten, zum Beispiel aus leichter Baumwolle oder Leinen oder aus wärmendem Nickistoff oder Fleece. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass keine Knöpfe oder andere aufälligen Applikationen am Rücken des Kleidungsstückes verlaufen. Da Neugeborene noch hauptsächlich auf dem Rücken liegen, können Knöpfe oder andere Knubbel auf Dauer sehr unbequem werden, vor allem im Autositz.

Ist es sehr kalt, kann ein wärmendes Strickjäckchen das Outfit ergänzen. Kapuzen sind für die Heimfahrt im Autositz eher ungeeignet, da sie leicht verrutschen und gegebenenfalls in Kombination mit der Kopfstütze des Autositzes unbequem sein können.

Für den Schutz des zarten Babykopfes ist ein separates Mützchen deutlich besser geeignet. Im Winter sollte es eine kuschelig warme Mütze aus Wolle, Fleece oder Teddyflausch sein. Wichtig ist, dass das Material angenehm auf der Haut ist und nicht kratzt oder zu Hitzestau führt. Bei einer Wintermütze ist es wichtig, dass vor allem die empfindlichen Öhrchen des Neugeborenen geschützt werden. Die Mütze sollte gut sitzen und nicht verrutschen, denn das kann schon für Babys sehr unangenehm werden.

Im Sommer reicht ein leichtes Mützchen aus einem angenehmen Baumwollstoff. Wenn es am Tag der Heimfahrt ganz besonders heiß ist, kann die Mütze unter Umständen weggelassen werden, wenn Sie dafür auf andere Weise ausreichend für Sonnenschutz sorgen, zum Beispiel durch einen Sonnenverdeck am Maxicosi. Eine Molltonwindel sorgt zusätzlich für flexiblen Schutz vor der Sonne.

Und falls die Sonne nicht gerade vom Himmel lacht, darf natürlich auch ein geeigneter Schutz vor Regen oder Schneefall nicht fehlen. So kann das Neugeborenen diese erste wichtige Reise gut geschützt antreten.

Ich wünsche dir und deinem Baby beste Gesundheit 💕

Kinderkrankenschwester Lucia

Meine Broschüren

Es ist hilfreich für den Notfall vorbereitet zu sein. Bei kleinen “Notfällen” ist die Hausapotheke oft Retter in der Not. Gerade Babys und sind Kleinkinder besonders oft „krank“ und haben mit häufigen Infekten wie Bronchitis, Nasennebenhöhlen-Entzündung, Mittelohrentzündung aber auch mit klassischen Kinderkrankheiten wie 3 Tage Fieber und der Hand/Mund/Fuß-Krankheit Durchfall, Erbrechen, Verstopfung, Bindehautentzündung und vielem mehr zu kämpfen. In der Hausapotheke erfährst du alles vieles über natürliche aus der Naturheilkunde und Schulmedizin. In meiner Broschüre, speziell zu Homöopathie und der Biochemie nach Dr.Schüssler (Schüßlersalze), erfährst du, welche Globuli du anwenden kannst und wie diese dein Kind unterstützen um schnell wieder gesund zu werden.

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Letzte Aktualisierung am 18.02.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API