Entspanntes Einschlafen für Säuglinge – diese Tipps sollten Sie kennen!

Obwohl Babys viel Schlaf benötigen, haben viele Säuglinge Probleme einzuschlafen. Da Kleinkinder auch nachts nicht durchschlafen, kommen auch die Eltern nicht zur Ruhe. Wie finden Babys ihren eigenen Schlafrhythmus und welche Einschlafhilfen eignen sich für sie?

Körpersprache des Babys richtig deuten

Fachleute behaupten, dass Eltern an der Mimik des Babys erkennen können, ob es müde oder quengelig ist. Wer die Körpersprache richtig deutet, kann demnach schnell herausfinden, ob das Baby übermüdet ist oder Hunger hat.

Zu den sicheren Zeichen von Müdigkeit zählt neben dem Augenreiben auch ein starrer Gesichtsausdruck des Kleinkindes sowie ein angestrengter Blick. Auch Stirnrunzeln, Weinen, Schreien oder Gähnen sind Hinweise darauf, dass das Baby versucht, einzuschlafen.

Durch nachlassende Aktivitäten, ruckartige Bewegungen und geballte Fäuste versucht der Säugling sich zu beruhigen und zu entspannen. Die Fähigkeit, durchzuschlafen, erwerben Babys allerdings nicht von heute auf morgen.

Die Entwicklung des Kleinkindes ist vom individuellen Lern- und Reifungsprozess abhängig. Ebenso wie Erwachsene durchlaufen Babys nachts einen wellenförmigen Schlafzyklus, zu dem auch Phasen von kurzem Wachsein zählen. Wenn der Säugling „durchschläft“, bedeutet dies, dass es ihm gelingt, selbstständig wieder einzuschlafen oder weiterzuschlafen.

Die beste Voraussetzung für einen gesunden Schlaf ist neben einer ruhigen Umgebung und der Nähe eines Erwachsenen ist auch das passende Kinderbett. Komfortable Baby-Beistellbetten und Boxspringbetten mit stufenlos einstellbarer Schlafhöhe gibt es beispielsweise bei Perfekt-schlafen.de. Bei diesem Anbieter sind auch hochwertige Artikel der Marke Babybay erhältlich. Da der Schlafzyklus eines Babys nur circa 45 Minuten lang ist, werden die meisten Säuglinge fast jede Stunde wach. Um wieder einzuschlafen, benötigen sie die Unterstützung durch ihre Eltern.

Kindliches Bedürfnis nach Nähe und Körperkontakt berücksichtigen

Fachleute empfehlen, dabei vor allem das kindliche Bedürfnis nach Nähe und Körperkontakt zu berücksichtigen. Säuglinge, die sich geborgen und sicher fühlen, schlafen schneller ein. 

Von Ärzten und Hebammen wird das sogenannte Einschlafstillen empfohlen, um Babys wieder in den Schlaf zu bringen. In der Muttermilch sind wichtige Hormone enthalten, die das Einschlafen fördern. Durch den Körperkontakt während des Stillen wird das Entspannungshormon Oxytocin ausgeschüttet, das ebenfalls beim Einschlafen hilft.

Dabei ist die Nähe zur Bezugsperson für das Baby sehr wichtig, denn die Fähigkeit, durchzuschlafen, entwickelt das Kind leichter mit liebevoller Unterstützung. Eine angemessene Reaktion, um den Säugling zu beruhigen, besteht beispielsweise darin, das Kind hochzunehmen, leise mit ihm zu sprechen oder ihm etwas vorzusingen. Wenn Eltern jedoch nicht auf das Schreien reagieren, fühlen sich Babys gestresst und verängstigt. Sie lernen dadurch, dass ihnen niemand Schutz und Sicherheit bietet.

Für eine stabile Eltern-Kind-Bindung ist es deshalb äußerst wichtig, die Bedürfnisse des Säuglings ernstzunehmen und auf dessen Hilferufe umgehend zu reagieren. Mit der Beachtung einiger Einschlaftipps können Eltern ihrem Baby das Einschlafen erleichtern und selbst von einer angenehmen Nachtruhe profitieren.

Während Neugeborene circa alle eineinhalb Stunden müde sind und schlafen wollen, sinkt das Schlafbedürfnis im Laufe der Entwicklungsphase deutlich. Kleinkinder, die ihren eigenen Schlafrhythmus bereits gefunden haben, werden zu bestimmten Zeiten müde und schlafen von selbst ein, wenn sie zu Bett gebracht werden.

Sorgt für gesunden Schlaf: die richtige Raumtemperatur

In der Bauchlage sollten Babys jedoch nicht einschlafen, da die Lage auf dem Bauch als mögliche Ursache für den plötzlichen Kindstod gilt. Die Schlaflage zählt deshalb zu den Risikofaktoren, da Säuglinge sich nicht von alleine wieder auf den Rücken drehen können. Fachleute empfehlen deshalb, das Baby konsequent auf den Rücken zu legen.

Dadurch gewöhnen sich Säuglinge schnell an diese Position. Einen großen Einfluss auf die Schlafqualität hat auch die Schlafumgebung.

Die optimale Raumtemperatur sollte zwischen 16 und 18 Grad liegen und die Luftfeuchtigkeit im Kinderzimmer darf Werte von 50 bis 60 Prozent nicht übersteigen. Zu feuchte Raumluft führt zu Schimmelbildung und zieht Hausstaubmilben an. Bei zu geringer Luftfeuchtigkeit können feuchte Tücher oder eine mit Wasser gefüllte Schüssel, die auf die Heizung gestellt wird für Ausgleich sorgen.  Zwar besitzen auch Grünpflanzen einen positiven Effekt auf die Luftfeuchtigkeit, im Babyzimmer sollten jedoch nur ungiftige Pflanzen, die keinen starken Duft verströmen, stehen.