Von der Bauchlage bis zum Laufen – freie Bewegungsentwicklung nach Emmi Pikler

Die motorische Entwicklung des Säuglings hat nach neuesten Erkenntnissen der Säuglingsforschung eine weitreichende Bedeutung für die kognitive und psychische Entwicklung des Kleinstkindes, sowie für die Ausbildung seines Körperschemas. Was ein Kind braucht, um sich gesund zu entwickeln, fand bereits vor 70 Jahren die ungarische Kinderärztin Emmi Pikler in ihren, über viele Jahre wissenschaftlich begleiteten, Beobachtungen heraus.

Von der Bauchlage bis zum Laufen – freie Bewegungsentwicklung nach Emmi Pikler

Von der Bauchlage bis zum Laufen – freie Bewegungsentwicklung nach Emmi Pikler

„Ein Säugling fördert sich selbst von früh bis spät. Ihn zum Sitzen oder stehen aufzurichten ist nicht nur überflüssig, sondern schädlich.“

Emmi Pikler

Die wichtigsten motorischen Entwicklungsschritte im 1. Lebensjahr

Die Bilder und Texte stammen aus der Broschüre “Das erste Lebensjahr”  herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft Vojta (ZVK). Autoren: Frauke Mecher, Ulrike Kuhn Zeichnungen: Irene Warnke Layout: Katharina Neubert.

Neugeborenes

Bauchlage Neugeborenes erstesjahr 4

Da der Kopf immer zu einer Seite gedreht ist, wird die Bauchlage als asymmetrisch bezeichnet. Die Auflage des Kindes befindet sich hauptsächlich im Bereich der seitlichen Wange, des Brustbeines und auf der gesichtsabgewandten Körperhälfte. Die Arme liegen in Schulter- und Ellenbogengelenk neben dem Körper (Henkelstellung), und die Hände sind locker gefaustet. Von einer Stützfunktion der Arme kann in diesem Alter noch nicht gesprochen werden und somit »rollt« das Kind seinen Kopf über das Kinn wenn es ihn von einer Seite auf die andere bewegt. Nach 4-6 Wochen kann sich das Kind auf seinen Unterarmen »abstützen« und den Kopf kurzfristig anheben, um sich etwas an zu schauen. Das Becken des Neugeborenen ist abgehoben und die Beine sind im Hüft- und Kniegelenk gebeugt. Wenn das Kind »strampelt«, sollten die Innenseiten der Knie und die Zehen Kontakt zur Unterlage haben.

Rückenlage Neugeborenes

erstesjahr 5
Auch die Rückenlage ist zu diesem Zeitpunkt eine asymmetrische Lage, wobei die Auflage hier aber vermehrt auf der Gesichtsseite des Körpers ist. Aufgrund seiner Entwicklungsstufe reagiert das Neugeborene in der Rückenlage auf jegliche Reize mit Massenbewegungen, an denen, wie dieBezeichnung schon sagt, alle Extremitäten d.h. Arme undBeine beteiligt sind.Diese »unstete« Lage verändert sich mit 4-6 Wochen wenn 50-75 % der Kinder zu fixieren beginnen. Sie sind nun mehr fähig sich über einen gewissen Zeitraum auf einen Gegenstand bzw. auf das Gesicht der Mutter zu konzentrieren und sind bemüht, den mit den Augen erfassten Gegenstand zu verfolgen.

3. Monat

Symmetrischer Ellenbogenstütz

erstesjahr 6

Aus der Auflagefläche ist in den letzten 3 Monaten eine  Stützfläche geworden. Das Kind ist jetzt in der Lage sich auf den, vor dem Schultergürtel liegenden, Ellenbogen abzustützen (symmetrischer Ellenbogenstütz). Das Gewicht hat sich Richtung Schambein verlagert und der Kopf kann somit gegen die Schwerkraft getragen werden. Die Halswirbelsäule ist gestreckt, und kann frei gedreht werden. Eine Blickwendung ohne Mitbewegung des Kopfes ist möglich. Die anfänglich »tierähnliche« Beckenhaltung ist nicht mehr zu beobachten und die Beine liegen in Hüfte und 
Knie locker gebeugt auf der Unterlage.

Stabile Rückenlage

erstesjahr 7

Auch in der Rückenlage kann man zu diesem Zeitpunkt von einer sicheren, stützenden Lage sprechen. Der Rumpf bildet zusammen mit dem Hinterhaupt die Stützbasis und schafft somit die Voraussetzung, dass die Hände gezielt zum Greifen eingesetzt werden und dass die Beine, rechtwinklig in Hüfte, Knie und Fuß gegen die Schwerkraft getragen werden können. Wie auch in der Bauchlage ist nunmehr eine isolierte Blickwendung, ohne Mitbewegung des Kopfes möglich. Neben dem koordinierten Kontakt beider Hände miteinander ist ein assoziiertes Greifen des Mundes und der Füße zu beobachten d.h., wenn das Kind mit den Händen ein Spielzeug ergreift und Richtung Mund führt, ist dieser meistens schon in Erwartung geöffnet und die Füße bewegen sich zueinander (Ganzkörpermuster des Greifens).

6. Monat

Einzelellenbogenstütz und symmetrischer Handstütz

erstesjahr 8

In den letzten 3 Monaten ist eine Menge geschehen. Auf dem Bauch liegend ist das Kind in der Lage, sein Gewicht auf eine Seite zu verlagern und somit abwechselnd mit einem Arm zu stützen und mit dem anderen zu greifen, der Kopf und ein Arm können nunmehr gegen die Schwerkraft gehalten und bewegt werden (Einzelellenbogenstütz 4 ,5 Monate). Mit 6 Monaten kann es sich bei gestreckten Armen und Hüften auf seinen geöffneten Händen abstützen und den Rumpf bis zu den Oberschenkeln von der Unterlage abheben (symmetrischer Handstütz).

Drehen

drehen

Auch in der Rückenlage hat das Kind die Verlagerung zur und über eine Seite für sich entdeckt. Mit ca. 4 ,5 Monaten begann es über die Körpermitte zu greifen, was schließlich mit 6 Monaten im zielgerichteten Drehen vom Rücken auf den Bauch mündete. Das Kind kann jetzt Spielzeug aus nahezu allen angebotenen Positionen ergreifen, es zwischen den Händen wechseln und es ist auf dem Wege, die Füße zu ergreifen und sie demnächst auch in den Mund zu stecken.

9. Monat

Schräger Sitz

erstesjahr 10Die Entwicklungsschritte sind jetzt nicht mehr in Bauchlage und Rückenlage »getrennt« zu beschreiben. Das Kind entdeckt seine erste Fortbewegung und beginnt mit ca. 7 Monaten robbend bzw. rollend (sicheres Drehen vom Bauch auf den Rücken mit ca. 8 Monaten) seine Umgebung zu erforschen. Erste Versuche den Raum nach oben zu entdecken sind in der Zeit zwischen dem 7. und 8. Monat zu beobachten, wenn das Kind über die »stabile« Seitenlage und den seitlichen Sitz zum »schrägen« Sitz kommt. Schließlich kann man mit dem Erreichen des Langsitzes (ca. 9 Monate) von selbständigem Sitzen sprechen.

Krabbeln

erstesjahr 11

Zu dieser Zeit ist das Kind auch in der Lage über verschiedene Varianten in den Vierfüßlerstand zu gelangen. Im Gegensatz zu einer ähnlichen Ausgangsstellung, in der das Kind mit 6 Monaten symmetrisch den Po nach vorne und hinten »wippte«, ist es nun in der Lage eine Hand bzw. Knie von der Unterlage zu heben und das Krabbeln zu starten.

12. Monat

Freies Laufen

erstesjahr 13

Zur weiteren Entdeckung des Raumes kommt jetzt die Fortbewegung in die »Höhe« dazu. Indem es sich über die Arme hochzieht, krabbelt das Kind an der Wand bzw. dem Gegenstand hinauf und kommt so über den Einbeinstand zum Stand. Nach kurzer Zeit beginnt es seitlich an Gegenständen entlang zu gehen. Es wird jetzt aber noch eine Weile dauern bis das Kind erfährt, dass die Beine seinen Körper tragen können. Mit zunehmender Sicherheit beginnt das Kind zwischen verschiedenen Haltepunkten, z.B. Möbelstücken hin und her zu wandern. Mit ca. 12 Monaten sind 50% der Kinder in der Lage, ihre ersten freien Schritte zu machen und sie probieren diese neuen Fähigkeiten unter anfänglich noch häufigem Stolpern und Straucheln, wann immer sie Gelegenheit dazu haben.

Ursachen für eine verzögerte Bewegungsentwicklung

Es macht deinem Baby Spaß gemeinsam mit Dir Zeit auf der Krabbeldecke zu verbringen und erste Erfahrungen beim Strampeln und Greifen zu sammeln. Beim den meisten Kindern erfolgt die Entwicklung wie das Drehen auf den Bauch und zurück, robben, krabbeln, hinsetzen und laufen ohne Probleme und Bedarf keiner besonderen Förderung. Es braucht dazu ab etwa der 12. Lebenswoche eine “harte” Unterlage wie eine dünne Decke oder Teppich in einer sicheren Umgebung und Kleidung in der es sich frei bewegen kann.

Von einer verzögerten Bewegungsentwicklung spricht man wenn

  • Ihr Kind hat eine Lieblingslage in der es immer einseitig und schief liegt.
  • Ihr Kind »entwickelt« einen schiefen oder abgeflachten Kopf.
  • Ihr Kind ist 6 Wochen und schaut Sie noch nicht an.
  • Ihr Kind ist 4 Monate und kann den Kopf in der Bauchlage noch nicht halten.
  • Ihr Kind hat Sie bis zur 16. Woche noch nie angelächelt.
  • Ihr Kind ist 6 Monate und greift noch nicht.
  • Ihr Kind ist 7 Monate und dreht sich noch nicht vom Rücken auf den Bauch.
  • Ihr Kind ist ein Jahr alt und krabbelt noch nicht.


Mit etwa 7 Monaten
beginnt das Baby die Füße in den Mund zu stecken und ausgiebig zu erkunden. Dies ist in bequemer Kleidung möglich und immer noch ist ein Einteiler ohne Füße ideal.

Probiere mal aus wie es ist, mit Jeanshose und Pulli an, zu krabbeln. Schnell wirst du feststellen, das es sehr mühselig ist und mit Schlafanzug an, viel besser geht. Überhaupt lohnt es sich, sich einmal so anzuziehen wie dein Kind und dann auszuprobieren wie die Bewegungen zu bewerkstelligen sind. Wie füllt es sich an, mit einem engen Pulli und einer Jeans bekleidet sich vom Rücken auf den Bauch zu drehen? 

Warum krabbeln wichtig ist

Diese Frage wird mir sehr oft gestellt und grob zusammengefasst ist es so, dass beim Krabbeln die wechselseitigen bzw. diagonalen Bewegungen von Arm und Bein einen entscheidenden Einfluss auf die Koordinierung der beiden Gehirn- und Körperhälften haben.

Rechtes Gehirn und linkes Gehirn haben unterschiedliche Aufgaben
Beim Erlernen einer Bewegung wie dem Krabbeln wird ebenso Abstraktionsvermögen und logisches Denken als auch Kreativität und Vorstellungskraft benötigt. Das Gehirn besteht aus zwei Hälften, den Hemisphären, die über “Corpus callosum” miteinander verbunden sind und Informationen austauschen, die zu einem einheitlichen Ganzen werden. Dies ist insofern sehr wichtig, weil die beiden Gehirnhälften nicht die gleiche Funktion haben. Die linke Hemisphäre ist für Sprache, Zahlen, Mathematik, logisches Denken und das Abstraktionsvermögenzuständig. Die rechte Hemisphäre für künstlerische Begabung, Kreativität, Vorstellungskraft und Einsicht. 

Förderung des Informationsaustausches der beiden Gehirnhälften
Viel Körperkontakt und Bewegung sind die besten Voraussetzungen für eine gute Kommunikation der beiden Gehirnhälften. So werden zum Beispiel bei der Babymassage viele Handgriffe diagonal ausgeführt und auch später beim Schulsport spielen gezielte Übungen eine wichtige Rolle. Die natürlichste Art der Förderung ist jedoch das “koordinierte” Krabbeln oder auch Robben. Bei den wechselseitigen bzw. diagonalen Bewegungen von Armen und Beinen tauschen die beiden Gehirnhälften permanent Informationen aus und es bilden sich wichtige “Datenwegen”.

Bitte das Baby nicht hinsetzten
Erst nachdem Babys krabbeln beginnen Sie mit den “Übungen” zum Sitzen um mit etwa 9-12 Monaten aus dem schrägen Seitsitz heraus in die Sitzposition zu kommen. Erst dann kann das Baby sitzen. Ein Baby, das hingesetzt wird und dabei nicht umkippt, kann NICHT sitzen. Wenn Kinder von Erwachsenen hingesetzt werden, fehlen ihnen oftmals die Voraussetzungen zum Krabbeln. Die Muskulatur ist nicht richtig ausgebildet und es hat keinen Bezug zur Höhe, in der es sich befindet. Es kommt aus der Sitzposition oft nicht ins Krabbeln, sondern verweilt im Sitzen und “verlangt” später danach hingesetzt zu werden. Manchmal lassen sich Babys dann gar nicht mehr hinlegen um zu krabbeln, sondern “quengeln” solange bis sie gesetzt werden. Dies hat oft zur Folge, dass sie beginnen sich mit dem Po und den Beinen fortzubewegen und somit auf dem Po zu robben. Bei dieser Art der Fortbewegung findet jedoch sehr viel weniger Kommunikation  beider Gehirnhälften statt, sodass es vorkommen kann, dass der Kinderarzt Physiotherapie verordnet, weil krabbeln wichtig ist.

Wann beginnt ein Baby zu krabbeln?
Etwa mit 6 bis 8 Monaten beginnt das Kind über verschiedene Varianten in den Vierfüßlerstand zu gelangen. Im Gegensatz zu einer ähnlichen Ausgangsstellung, in der das Kind mit 6 Monaten symmetrisch den Po nach vorne und hinten »wippte«, ist es nun in der Lage eine Hand bzw. ein Knie von der Unterlage zu heben und das Krabbeln zu starten.

Wie kann das Baby beim Krabbeln unterstützt werden?
Die beste Förderung ist, dem Kind Zeit zu lassen. Kinder entwickeln sich nach ihrem eigenen Tempo. Manche sind schneller, manche langsamer. Bewegungsentwicklung ist ein natürlicher Prozess der nach keinen bestimmten Plan verläuft. Babys brauchen dazu keine spezielle Förderung, sondern sehr viel freie Zeit die sie ungestört auf dem Boden verbringen können. Babys WOLLEN krabbeln, sie WOLLEN die Welt selbst entdecken und das nach ihrem Tempo.

Eine sichere Umgebung mit Anregungen zum Krabbeln
Je sicherer die Umgebung ist, umso entspannter können Sie Ihrem Baby bei seinen “Turnübungen” zusehen und sich über seine Entwicklung freuen. Als Anregung zum rauf und runter krabbeln ist eine Höhe von 10-20cm optimal. Für einen spannenden Krabbelparcour reichen dem Kind schon ein paar Kissen oder ein stabiler Karton aus. 

Warum Babys nicht hingesetzt werden sollten

Erst nachdem Babys krabbeln beginnen Sie mit den „Übungen“ zum Sitzen um mit etwa 9-12 Monaten aus dem schrägen Seitsitz heraus in die Sitzposition zu kommen. Erst dann kann das Baby sitzen. Ein Baby, das hingesetzt wird und dabei nicht umkippt, kann NICHT sitzen.

Wenn Kinder von Erwachsenen hingesetzt werden, fehlen ihnen oftmals die Voraussetzungen zum Krabbeln. Die Muskulatur ist nicht richtig ausgebildet und es hat keinen Bezug zur Höhe, in der es sich befindet. Es kommt aus der Sitzposition oft nicht ins Krabbeln, sondern verweilt im Sitzen und „verlangt“ später danach hingesetzt zu werden. Manchmal lassen sich Babys dann gar nicht mehr hinlegen um zu krabbeln, sondern „quengeln“ solange bis sie gesetzt werden.

Dies hat oft zur Folge, dass sie beginnen sich mit dem Po und den Beinen fortzubewegen und somit auf dem Po zu robben. Bei dieser Art der Fortbewegung findet jedoch sehr viel weniger Kommunikation beider Gehirnhälften statt, sodass es vorkommen kann, dass der Kinderarzt Physiotherapie verordnet, weil krabbeln wichtig ist.

Rechtes Gehirn und linkes Gehirn haben unterschiedliche Aufgaben

Beim Erlernen einer Bewegung wie dem Krabbeln wird ebenso Abstraktionsvermögen und logisches Denken als auch Kreativität und Vorstellungskraft benötigt. Das Gehirn besteht aus zwei Hälften, den Hemisphären, die über „Corpus callosum“ miteinander verbunden sind und Informationen austauschen, die zu einem einheitlichen Ganzen werden. Dies ist insofern sehr wichtig, weil die beiden Gehirnhälften nicht die gleiche Funktion haben. Die linke Hemisphäre ist für Sprache, Zahlen, Mathematik, logisches Denken und das Abstraktionsvermögenzuständig. Die rechte Hemisphäre für künstlerische Begabung, Kreativität, Vorstellungskraft und Einsicht.

Wann beginnt ein Baby zu krabbeln?
Etwa mit 6 bis 8 Monaten beginnt das Kind über verschiedene Varianten in den Vierfüßlerstand zu gelangen. Im Gegensatz zu einer ähnlichen Ausgangsstellung, in der das Kind mit 6 Monaten symmetrisch den Po nach vorne und hinten »wippte«, ist es nun in der Lage eine Hand bzw. ein Knie von der Unterlage zu heben und das Krabbeln zu starten.

Was sind die Folgen von zu frühem hinsetzen?
Wenn Babys zu früh hingesetzt ist nicht nur das Krabbeln beeinträchtigt, sondern es kann auch der „Auspufferung“ der Bandscheiben schaden. Dies hat oft lebenslange Folge und es hat einen guten Grund warum Kinderärzte und Therapeuten dringend von Gehfreis, Hoppsern, Wippen und zu frühen hinsetzen abraten. Oft zeigen sich die Folgen schon kurz nach der Einschulung und so ist es an der Tagesordnung das Schulkinder über Rückenschmerzen klagen und manchmal sogar Ihren Schulranzen nicht ohne Schmerzen tragen können. 

Schuhe ja oder nein?

Ab wann braucht ein Baby Schuhe?
Dies ist eine der häufigsten Fragen, die Eltern mir stellen.

Die Antwort ist ganz einfach,
erst wenn Ihr Kind sicher und alleine auch draußen läuft.

Die Größe
Kinderschuhe müssen gut passen, deshalb sollte der Fuß im Fachgeschäft gemessen werden. Da Kinderfüße schnell wachsen, kann es sein, dass Ihr Kind gerade am Anfang die Schuhe nur 6 Wochen tragen kann.
Besonders wichtig sind Kontrollen der Schuhgröße in etwa 4-6 wöchigen Abständen. Kinderfüße sind geduldig und oft jammern Kinder selbst dann nicht, wenn die Schuhe 2-3 Nummern zu klein sind. Das dies nicht gesund ist und Folgeschäden verursachen kann, wird wohl jeder nachvollziehen können auch ohne Arzt zu sein.

Lauflernschuhe
Dieser Name ist irreführend. Ein Kind lernt nicht durch bestimmte Schuhe schneller oder besser laufen. Unter Lauflernschuhe versteht man Schuhe, die dem Kleinkind gerecht werden.

WMS-Siegel
WMS-Kinderschuhe haben eine besonders gute Passform, es gibt sie in drei verschiedenen Weiten. Neben einer Wachstumszugabe beinhalten sie außerdem eine Längenzugabe, weil jeder Fuß beim Gehen ein Stück nach vorne schiebt. Von WMS-zertifizierten Kinderschuhen wird allerdings mehr als nur eine gute Passform verlangt. Eine dauerhaft gute Passform ist nicht ohne hohen Standard der Materialien und Verarbeitung zu gewährleisten. WMS-Kinderschuhe sind schadstofffrei und hochwertig verarbeitet. Lizenzgeber und -nehmer arbeiten eng mit dem technischen Prüfinstitut PFI (Prüf- und Forschungsinstitut Pirmasens) zusammen, um dem hohen Qualitätsanspruch gerecht zu werden. mehr hier

Hausschuhe
Ihr Kind sollte in der Wohnung keine Schuhe tragen, draußen braucht dein Baby natürlich Schuhe.

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Letzte Aktualisierung am 1.08.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API