Erste Schritte des Kindes – Das sollten frischgebackene Eltern wissen

Erste Schritte des Kindes – Das sollten frischgebackene Eltern wissen

Erste Schritte des Kindes – Das sollten frischgebackene Eltern wissen

Es gibt viele Dinge, die Mütter und Väter so schnell nicht vergessen werden. Obwohl bildungstechnische oder berufliche Errungenschaften der Kinder oft noch bildhafter in Erinnerung sind, sind die ersten Schritte des Nachwuchses oft ein Leben lang eine bildhafte, bleibende Erinnerung.

Frischgebackene Eltern haben diesbezüglich allen Grund zur Vorfreude – dennoch ist es entscheidend, dass in jenem Zusammenhang die richtigen Vorbereitungen getroffen werden und auch bewusst ist, welche Entwicklungen in naher Zukunft zu erwarten sind.

Die eigenständige Orientierung

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Bereits vor dem eigenständigen Laufen, sind Kinder damit beschäftigt, sich selbst fortzubewegen. Dafür ziehen sie sich an Gegenständen hoch und stehen dabei oft frei, bis sie eigenständig erste Schritte machen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass dem heranwachsenden Kind die Eigenständigkeit nicht genommen wird. Eine helfende Hand und lobende Worte können hier als Unterstützung dienen. Überehrgeiz und der Versuch, etwas zu erzwingen, werden sich in der Entwicklung eher kontraproduktiv auswirken.

Diesbezüglich ist es für Eltern wichtig, Geduld an den Tag zu legen. Eine eindeutige Antwort auf die Frage “Wann laufen Babys?” gibt es nicht. Hier können vor allem auch genetische Faktoren mitspielen. Während manche Kleinkinder im achten Lebensmonat noch mit dem Krabbeln beschäftigt sind, können sich andere Kinder zu diesem Zeitpunkt schon selbst fortbewegen. Grundsätzlich sollten sich Eltern allerdings auf zwei wesentliche Meilensteine einstellen. Mit spätestens einem Jahr beginnt das Baby sich an Gegenständen hochzuziehen, spätestens drei Monate danach kann es eigenständig laufen.

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Sicherheit geht vor

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Damit das Baby ohne große Sorgen die ersten Schritte üben kann, ist eine kindersichere Wohnung eine besonders wichtige Voraussetzung. Möbel sollten nicht leicht kippen, damit das Hochziehen des Kindes nicht in einem Unfall endet. Damit das Baby vor zusätzlichen Hindernissen geschützt ist, sollten Ecken und Kanten mit weichem Material, wie etwa Schaumstoff oder Kissen, abgedeckt werden.

Befindet sich die Küche oder das Esszimmer in Reichweite, ist es ratsam, lange Tischdecken in jenen Fällen zu vermeiden – Geschirr und Töpfe können vom Tisch gezogen werden und zusätzliche Gefahrenherde herbeiführen. Dabei sollte auch nicht darauf vergessen werden, Treppenaufgänge, Schubladen und Schränke unzugänglich zu machen.

Vorsicht bei Lernhilfen

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Bei vielen Eltern erfreuen sich sogenannte Lauflernhilfen nach wie vor großer Beliebtheit. Hier existieren unterschiedliche Varianten. Die häufigste ist dabei sogenannte Gehfrei-Modelle, die es dem Baby ermöglicht, im Sitzen die Beine zu bewegen. Grundsätzlich sollte darüber jedoch nur in besonderen Ausnahmefällen nachgedacht werden – Studien zufolge kann ein falscher Einsatz sogar eine Verzögerung der motorischen Entwicklung bewirken, da das Kind in seinem natürlichen Bewegungsdrang gebremst wird.

Eine weitere Lernhilfe kann die Fußbekleidung darstellen – in diesem Fall sollte jedoch die Barfußbewegung solange wie möglich ermöglicht werden. Klappen die eigenen Schritte noch nicht ganz rund, ist dies die beste Methode um Fuß- und Beinmuskulatur entsprechend zu stärken. Fußbekleidung wie Sandalen oder Lauflernschuhe sollten erst bei ausgeprägter Motorik angezogen werden – sobald dies der Fall ist besonders weiches Leder von Vorteil, da die Fortbewegung mit Schuhen zu Beginn noch etwas schwer fallen wird.

Letzte Aktualisierung am 3.08.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API