Erster Zahnarztbesuch – Das können Eltern tun

In den vergangenen Jahren wurde viel für eine bessere Zahngesundheit von Kindern getan. Ein wichtiger Teil der Prävention ist in diesem Kontext der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt. Doch schon in den ersten Jahren drohen viele Kinder eine klar ablehnende Haltung zu entwickeln. Wie dem begegnet werden kann, damit Besuche in der Praxis wieder leichter möglich sind, das sehen wir uns hier in diesem Artikel an.

Erster Zahnarztbesuch – Das können Eltern tun

Erster Zahnarztbesuch – Das können Eltern tun

In den vergangenen Jahren wurde viel für eine bessere Zahngesundheit von Kindern getan. Ein wichtiger Teil der Prävention ist in diesem Kontext der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt.

Doch schon in den ersten Jahren drohen viele Kinder eine klar ablehnende Haltung zu entwickeln. Wie dem begegnet werden kann, damit Besuche in der Praxis wieder leichter möglich sind, das sehen wir uns hier in diesem Artikel an.

Ein entspannter Aufenthalt

Der erste Besuch beim Zahnarzt stellt in gewisser Weise die Weichen für alle weiteren Aufenthalte. Aus dem Grund sollte gerade der erste Termin so entspannt wie möglich über die Bühne gehen.

Das Kind gewinnt im besten Fall den Eindruck, dass es sich um etwas ganz alltägliches und normales handelt. Schließlich ist der Nachwuchs sehr gut dazu in der Lage, gewisse unterschwellige Botschaften aus unserer Kommunikation zu lesen. Entsteht das Gefühl, dass eine ganz besondere Aktion auf dem Programm steht, wird dies die Aufregung ganz automatisch in die Höhe treiben.

Unschöne Stories vermeiden

Es gibt wohl kaum ein anderes Thema, über das Erwachsene gerne unschöne Geschichten erzählen. Viele prahlen mit ihrem Wissen über vermeintlich schlimme Behandlungen, die im Verlauf der Jahrzehnte und Jahrhunderte ein Bild des Schreckens gezeichnet haben. Es ist von essentieller Bedeutung, Kinder erst gar nicht mit diesen Geschichten in Kontakt kommen zu lassen.

Dies gilt auch für den gut gemeinten Fall, dass diese im Anschluss korrekt eingeordnet werden sollen. All dies würde nur zu einer zusätzlichen Belastung für das Kind führen. Stattdessen hat ein Kind, das bis dato nicht mit diesen Stories in Verbindung gekommen ist, die einmalige Gelegenheit, eine art positiver Beziehung zur Zahnarztpraxis aufzubauen, die nicht von Angst behaftet ist.

Behandlung für Angstpatienten

Doch was ist zu tun, wenn dieses Ziel schon gar nicht mehr erreicht werden kann? Für diesen Fall stehen Alternativen zur Verfügung, um notwendige Behandlungen und präventive Eingriffe dennoch zu ermöglichen. Eine Möglichkeit ist der Besuch in einer Praxis, die sich speziell auf die Behandlung von Kindern spezialisiert hat. Das dortige Personal ist eher dazu in der Lage, ein positives Gefühl rund um den Besuch zu vermitteln.

In schwierigen Fällen bietet sich die Chance, eine Praxis speziell für Angstpatienten zu besuchen. Dies steigert die Wahrscheinlichkeit, dass ein guter Zugang zum Nachwuchs hergestellt werden kann. Weitere Tipps für Angstpatienten sind hier auf dieser Seite zu finden.

Ablenkung durch Belohnung

Viele Eltern kennen das Mittel der Belohnung, um ihren Kindern eine Behandlung in der Praxis zu ermöglichen. Dabei ist es nicht sinnvoll, sie an ganz spezielle Bedingungen zu knüpfen.

So äußerte sich zum Beispiel der Bundesverband der Zahnärzte vor einiger Zeit kritisch zu dieser Methode.

Dadurch würde ein zu großer Druck aufgebaut, der auf den Kindern laste, so die Begründung. Denn durch die Belohnung würden diese automatisch davon ausgehen, dass sie nun etwas Unangenehmes zu überstehen haben. Dass dieser Eindruck an sich nicht positiv aufgenommen werden kann, ist in der Folge eine logische Konsequenz.

Das Praxisteam ist hingegen geschult, die Belohnung als eine spielerische Ablenkung von der aktuellen Situation einzusetzen. Dies kann wiederum eine gute Möglichkeit sein, um die Angst zu reduzieren.

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Letzte Aktualisierung am 19.11.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API