Familienbett

So unterschiedlich die menschlichen Kulturen rund um den Globus sind, in einem sind sie sich einig: Kleine Kinder gehören nachts in die Nähe ihrer Eltern.

Als die amerikanische Anthropologin Margaret Mead in
den 30er Jahren durch die Südsee reiste, wurde sie von den dortigen Einwohnern gefragt, ob es wahr sei, dass amerikanische Mütter ihre Babys nachts in Käfige einsperrten.

Diese Aussage macht sicherlich viele Eltern nachdenklich. Es ist jedoch wichtig, dass auch beim Co Sleeping für die Sicherheit des Babys gesorgt wird.

Co Sleeping und Evolution
So unterschiedlich die menschlichen Kulturen rund um den Globus sind, in einem sind sie sich einig: Kleine Kinder gehören nachts in die Nähe ihrer Eltern. Über viele Millionen Jahre, hat Co Sleeping das Überleben des Babys gesichert bzw. seine Chancen erhöht. Erst seit etwa 150 Jahren, werden Babys in eigene Bettchen untergebracht. Das heißt, dass der Instinkt des Babys darauf eingestellt ist bei den Eltern zu schlafen. Bis sich dieses Urbedürfniss unserer Kinder verändert müssen aus Evolutionssicht mindest 100.000 Jahre vergehen.

Vorteile des Co Sleeping

  • Die Mutter Kind Bindung wird gefördet.
  • Wochenbettdepressionen sind seltener bei Co Sleeping.
  • Die Milchproduktion wird positiv beeinflusst.
  • Babys die nach Bedarf gestillt werden können jederzeit trinken ohne das die Mutter aufstehen muss.
  • Babys beim Co Sleeping schreien weniger.
  • Durch das Gemeinsame Schlafen erhält das Baby zusätzlich mehr Körperkontakt und sind am Tag zufriedener.
  • Gefahren durch Dritte wie z.B. durch Haustiere, Feuer oder körperliche Symptomatiken wieErbrechen, Fieber können schneller erkannt und abgewendet werden.
  • Mütter berichten davon ruhiger zu schlafen, weil sie nicht nach dem Baby schauen müssen und die Atemgeräusche jederzeit wahrnehmen können.
  • Für berufstätige Mütter und Väter ist das Familienbett eine Möglichkeit mehr Zeit mit ihrem Kind zu verbringen.

Nachteile des Co Sleepings

  • Leichter Schlaf, aus Sorge das Baby zu verletzten.
  • Gegenseitiges wecken, durch Schlafgeräusche
  • Das Bett mit einem Baby zu teilen, kann sich auf das Sexualleben der Eltern auswirken.
  • Gefahr der Überwärmung, Gefahr dass das Baby aus dem Bett fällt.

Wann sollte man auf  Co Sleeping verzichten

  • Rauchenden Eltern und solchen, die Drogen benutzen, sollte vom Co-Sleeping abgeraten werden.
    Ebenso kann es epileptischen Elternteilen nicht empfohlen werden sowie solchen, die sedierende Medikamente nehmen.
  • Wenn der Partner nicht einverstanden ist.
  • Wasserbetten sind wegen der Gefahr der Überwärmung nicht ratsam.

Ein guter Kompromiss, ein Beistellbett
Ein  Beistell – Bettchen ist eines der wenigen Produkte das ich mir gewünscht hätte, als meine Kinder noch im Babyalter waren. Mit einem Beistell- Bettchen wird Co Sleeping sicher und es kann später als eigenes Bettchen umgebaut werden.