Dass die vegane Ernährung viele Vorteile hat, ist weitläufig bekannt. Doch vor allem Eltern haben oft Angst, dass diese nicht ausgewogen genug für Kinder ist. Schließlich müssen Menschen im Wachstum vollständig mit allen Nähr- und Vitalstoffen versorgt werden.

Übergewicht vermeiden

Nie gab es mehr dicke Kinder als heute: 20 bis 30 Prozent der Heranwachsenden in den Industrieländern leiden an Übergewicht oder sogar Fettleibigkeit. Aus diesen Kindern werden meist krankheitsanfällige Erwachsene. Das liegt daran, dass sich fülligere Menschen im Normalfall seltener bewegen und aus Gewohnheit mehr essen. Viele Eltern sorgen sich deshalb um die Ernährung ihrer Kinder und beschäftigen sich mit gesundem Lifestyle. Junge Eltern sind daher die Hauptklientel in Naturkostläden. Dort kommen sie auch oft mit der veganen Lebensweise in Berührung und erfahren, dass zum Beispiel Milch für Kinder nur in einer bestimmten Qualität nützlich sein kann, die es aber in den meisten Läden überhaupt nicht mehr zu kaufen gibt. Ähnliches gilt auch für Fleischprodukte. Und so handeln viele Eltern: Sobald ihr Baby Interesse am Essen entwickelt, bieten sie Kostproben an – unter anderem Birnen, Beeren, Pfirsiche, Aprikosen, Avocados und andere weiche Früchte. Dabei sind alle Früchte roh und nicht aus der Dose.

Smoothies: die Vitaminbomben

Ab etwa einem Jahr kann man dem Kind auch grüne Smoothies verabreichen. Das sind Getränke aus ganzen Früchten, die im Mixer, wie sie unter perfektegesundheit.de/shop erhältlich sind, unbehandelt püriert werden. Grün sind sie deshalb, weil auch Blattgemüse, Salate, Kräuter, Sprossen und Wildpflanzen dazugegeben werden. Das Ganze wird anschließend mit Wasser oder Tee verdünnt und mit Mandel- oder Sesammus verfeinert. So versorgt das Getränk das Baby mit Eisen, Calcium, Magnesium, Aminosäuren, Ballaststoffen, Antioxidantien und Vitaminen. Die leckere Mahlzeit kann nicht nur getrunken, sondern auch gelöffelt werden. Wichtig ist, dem Baby keine Nahrung aufzuzwingen. Kinder, denen einfach alles in den Mund gestopft wird, neigen dazu, auch in den späteren Jahren viel zu viel zu essen. Die anderen sind hingegen vorsichtiger mit dem, was sie zu sich nehmen. Inzwischen ist auch widerlegt, dass Babys, die kein Fleisch zu sich nehmen, an B12-Mangel leiden. Um die Mangelerscheinungen zu vermeiden, sollte man sich als Veganer also lediglich ausgewogen ernähren. Das gilt sowohl für Kinder als auch für Erwachsene.

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