Kuhmilcheiweißallergie

Milcheiweißallergie bei Babys und Kleinkindern – Vorbeugen, rechtzeitig erkennen und richtig behandeln

Babys und Kleinkinder können eine Milcheiweißallergie entwickeln. Dabei reagiert das Immunsystem Ihres Babys mit einer Abwehrreaktion, die sich durch verschiedene Beschwerden äußern kann.

Oftmals bleibt die Allergie über einen längeren Zeitraum unerkannt, weil die Symptome unspezifisch sind. Deshalb ist es wichtig, dass Eltern ihre Kinder genau beobachten und ihren Arzt bei Bedenken auf die Milcheiweißallergie ansprechen. Doch welche Ursachen hat eine solche Allergie? Welche Symptome sind typisch? Und welche Therapien sind möglich? Wir haben die wichtigsten Infos zu diesem Thema für Sie zusammengestellt.

Welche Ursachen können eine Milcheiweißallergie auslösen?
Bei Säuglingen ist das Immunsystem noch nicht komplett ausgebildet. Auch der Magen-Darm-Trakt ist noch sehr sensibel. Aus diesem Grund ist kein vollständiger Schutz vor Allergenen gewährleistet. Kommen Babys mit den Stoffen, die Allergien verursachen können, in Berührung, so ist das Risiko für das Auftreten einer Allergie hoch. Je jünger die Kinder sind, desto gefährdeter sind sie demnach für eine Allergie gegen Milcheiweiß. Ein früher Kontakt zu Kuhmilch oder eine zu frühe Beikost (vor dem 5. Lebensmonat) gelten aus diesem Grund als die häufigsten Auslöser für die Kuhmilchallergie. Das gilt insbesondere für Babys, die ein hohes Allergierisiko haben, weil ein Elternteil ebenfalls eine Allergie hat. Die beste Vorsorge gegen Allergien ist es daher, Ihr Baby 6 Monate voll zu stillen oder bei Babys aus Familien mit einem erhöhten Risiko eine HA Nahrung zu füttern. 

Welche Symptome können auf eine Kuhmilchallergie hinweisen?
Ein Kind, das eine Kuhmilchallergie entwickelt hat, zeigt meist wenige Minuten bis maximal zwei Stunden nach dem Kontakt mit der Milch Symptome. Auch Spätreaktionen, die noch später auftreten, sind möglich. Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen, Übelkeit, Verstopfung, Erbrechen und Durchfall gehören zu den häufigsten Beschwerden, die durch die Milchallergie ausgelöst werden. Laut dieser Quelle gibt es aber noch viele weitere Symptome für eine Milcheiweißallergie, wie zum Beispiel:

  • Hautreaktionen
    • Verschlechterung der Neurodermitis
    • Ekzeme
    • Hautausschläge
    • Juckreiz
  • Beschwerden mit den Atemwegen:
    • Schwere Atmung
    • Pfeifen beim Atmen
    • Anhaltender Husten
  • Allgemeines Unwohlsein
    • Abgeschlagenheit und Müdigkeit
    • Schlafstörungen
    • Unruhe
    • Ängstlichkeit

Babys mit einer Kuhmilchallergie zeigen von Fall zu Fall unterschiedliche Beschwerden. Falls Ihnen bei Ihrem Kind mehrere der genannten Symptome auffallen und Sie einen Zusammenhang mit der Kuhmilch nicht ausschließen können, sollten Sie Ihren Kinderarzt auf die Allergie ansprechen.

Wie stellt der Arzt die Diagnose?
Der Arzt benötigt zunächst genaue Informationen über die Krankengeschichte Ihres Babys. Schildern Sie die Symptome so genau wie möglich. Sollte der Kinderarzt eine Milcheiweißallergie vermuten, so wird er Ihnen empfehlen, Ihr Kind 14 bis 28 Tage lang ohne Kuhmilchprodukte zu ernähren. Nach diesem Zeitraum steht eine gezielte Provokation an, bei der Ihr Kind unter ärztlicher Aufsicht wieder Kuhmilch zu sich nimmt. 

Wie sieht die Therapie bei einer Milcheiweißallergie aus?
Leider lässt sich die Milcheiweißallergie nicht heilen. Sie klingt jedoch bei vielen Kindern bis zu einem Alter von sechs Jahren von allein wieder ab. Um die Beschwerden zu lindern und die Symptome zu vermeiden, müssen die Allergene gemieden werden. Deshalb ist eine Ernährungsumstellung sinnvoll, bei der sämtliche Kuhmilchprodukte vom Speiseplan gestrichen werden.

Für Säuglinge gibt es spezielle Nahrungen die vom Kinderarzt verordnet werden und um den Eiweiß- und Calcium-Bedarf des Kleinkindes zu decken, müssen Sie geeignete Alternativen zur Kuhmilch finden. In einigen Fällen kann Ziegenmilch eine Alternative zur Babynahrung auf Kuhmilch-Basis sein. Sie kann zwar ebenfalls allergische Reaktionen hervorrufen, wird von einigen Kindern aber besser vertragen als Kuhmilch. Falls Ihr Kind auch die Milch von anderen Säugetieren nicht verträgt, sollten Sie die Ernährungsumstellung von einem Diätassistenten begleiten lassen, um Mangelerscheinungen zu vermeiden. Nach etwa sechs bis 18 Monaten sollte überprüft werden, ob die Beschwerden weiterhin bestehen. Mit der Zeit entwickeln viele Kinder eine Toleranz gegen die in der Kuhmilch enthaltenen Allergene, sodass dann keine Diät mehr erforderlich ist.

Welche Möglichkeiten gibt es, um der Milcheiweißallergie vorzubeugen?
Sie können der Kuhmilchallergie nur vorbeugen, indem Sie versuchen, das Risiko für die Krankheit zu reduzieren. Das bedeutet: Geben Sie Ihrem Baby in seinen ersten Lebensmonaten weder Kuhmilch noch Produkte, die auf Kuhmilchbasis hergestellt wurden. Das gilt speziell dann, wenn Ihr Kinderarzt bei Ihrem Baby ohnehin ein erhöhtes Allergierisiko diagnostiziert hat, beispielsweise weil ein Elternteil ebenfalls sehr anfällig für Allergien ist. Stillen Sie Ihr Kind im Idealfall mindestens die ersten vier Monate lang voll. Während dieser Zeit sollten Sie ihm keine anderen Lebensmittel anbieten. Grundsätzlich sollte Ihr Baby mindestens sechs Monate gestillt werden. Dabei gilt: Je länger Sie stillen, desto geringer ist das Risiko für eine spätere Kuhmilchallergie. Gewöhnen Sie das Kind später langsam an Beikost und überprüfen Sie immer, ob alle Lebensmittel gut vertragen werden. Falls Sie Ihr Kind nicht stillen können oder möchten, aber ein erhöhtes Allergierisiko festgestellt wurde, sollten Sie auf hydrolysierte Säuglingsersatznahrung zurückgreifen. Sie ist unter der Bezeichnung Hydrolysatnahrung (HA-Nahrung) bekannt und weniger allergen.

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