Mythen und Traditionen zur Geburt

Geschenke fürs BabyDie Geburt eines Kindes ist ein Wunder und ein Geschenk der Natur. Doch die Geburt bringt auch viel Aufregung mit sich. Für viele beginnt ein neuer Lebensabschnitt und das alltägliche Leben muss umstrukturiert werden.

 

 

 

Traditionen und Bräuche nach der Geburt

Nach der Geburt besuchen Freunde, Nachbarn und Familienmitglieder die Mutter im Krankenhaus. Einige bringen der frisch gebackenen Mutter als Geschenk Pralinen oder ein Blumenstrauß mit. Für das Baby wird häufig Kleidung oder Spielzeug überreicht.

Der Tradition nach bringt der Storch die Babys. Der Klapperstorch ist daher in vielen Regionen ein Symbol für die Geburt eines Säuglings. Nachbarn oder Verwandte stellen dazu einen Holzstorch vor dem Haus der frischgebackenen Eltern auf, der im Schnabel ein Kind in Windeln hält. Die Farbe der Schleife an der Windel steht für das Geschlecht des Kindes. Eine blaue Schleife bedeutet, dass ein Junge geboren ist und eine rosa Schleife steht für ein Mädchen.

Ein weiterer Brauch zur Geburt eines Kindes ist eine Wäscheleine mit alter Babykleidung. Freunde, Nachbarn oder Verwandte spannen eine Wäscheleine mit vielen alten Babyschuhen, Schnullern oder Babyspielsachen im Garten der werdenden Eltern auf.

Gerade aus dem norddeutschen Raum stammt die Tradition, die Geburt des Kindes mit Sekt und Bier zu begießen. Die Mutter und das Baby bekommen davon in der Regel nichts mit, da der Brauch in den ersten Tagen nach der Geburt stattfindet, wenn beide noch im Krankenhaus liegen.

Ein Fest Feiern

Nach der Geburt laden die frisch gebackenen Eltern die Nachbarn, Freunde und Verwandte zu einem Umtrunk zu sich zu Hause ein. Dafür eignen sich passende und kreative Geburtskarten, die sich im Internet ganz individuell und einfach gestalten und versenden lassen, wie zum Beispiel von babykarten-paradies.de. Diese Tradition dient dazu, alle Freunde, Verwandte und Bekannte über das freudige Ereignis zu informieren dass es Familienzuwachs gegeben hat und um viele Bekannte zum Fest einzuladen.

Die Eltern pflegen die Tradition, ein Bäumchen zur Geburt des Kindes zu pflanzen. Ein Baum ist ein Symbol für den Aufstieg und die Fruchtbarkeit. Häufig werden Obstbäume gepflanzt, die mit dem Kind heranwachsen und pünktlich zur Einschulung Früchte tragen.

Aberglaube

Die Zeiten der Schwangerschaft und Geburt werden in vielen Kulturen mit traditionellen Bräuchen verknüpft. Aber auch der Aberglaube hält sich in manchen Regionen bis heute.  Beispielsweise soll die Mutter währende der Schwangerschaft nur schöne Menschen ansehen, damit ihr Kind auch hübsch wird. Die Schwangere darf sich auch nicht erschrecken und dabei ein Körperteil berühren, da das Kind dort sonst ein Muttermal bekommt. Die Wiege darf vor der Geburt auch nicht geschaukelt werden, weil das Kind dann später viel weint. Viele dieser Mythen existieren noch heute und werden von Generationen zu Generationen weiter getragen.