Rückenproblemen bei Babys vorbeugen: Starke Kinder – starker Rücken!

Rückenproblemen bei Babys vorbeugen: Starke Kinder – starker Rücken!

Willkommen im 21. Jahrhundert: Das gepriesene Zeitalter der Digitalisierung und des technischen Fortschritts. Doch dieser Fortschritt kommt selten ohne Verluste: Im Medienzeitalter, wo stundenlanges Herumsitzen an der Tagesordnung ist und der Gang zur Kaffeemaschine oder der Toilette das höchste der Gefühle in Sachen Sportprogramm ist, wo tagelanges Daddeln vor der Playstation oder das Sitzen vorm PC zur Norm gehören, sind körperliche wie gesundheitliche Folgen nicht mehr wegzudenken.

Bewegungsmangel wird ein immer größeres Problem und ist die häufigste Ursache für Volkskrankheiten wie beispielsweise chronisches Rückenleiden. Nicht nur Erwachsene kämpfen mit Rückenproblemen, Fehlstellungen und Bewegungsmangel – der Grundstein für einen gesunden Rücken wird nämlich bereits im Säuglingsalter gelegt. Erfahrt nun, was Eltern für einen starken Kinderrücken bereits im Babyalter tun können.

Ein starker Rücken von Kindesbeinen an

Die Muskulatur ist schwach und die Knochen eines Neugeborenen noch weich und empfindlich. Kein Wunder, wenn man vorher neun Monate lang gekrümmt im Mutterleib wohnt, bevor man das Licht der Welt erblickt.

Die Wirbelsäule ist gekrümmt und das Baby kann seinen Kopf noch nicht alleine halten. Bald lernt der Sprösslingseinen Kopf im Liegen zu halten, sich zu drehen und bald darauf selbstständig zu sitzen. Soweit die vergleichsweise stressfreien Anfänge, denn danach beginnt das Baby zu krabbeln und nicht mehr lange, dann wird es sich hochziehen, stehen und gehen. Erst dann streckt sich die Wirbelsäule vollständig.

Viel Hilft viel: Bei Bewegung auf jeden Fall!

Kinder und Babys sind neugierig auf die Welt, in die sie geboren wurden und haben einen natürlichen Bewegungsdrang, den man unter keinen Umständen unterdrücken sollte. Allerdings sollten Eltern geduldig warten, bis ihr Sprössling von selbst erste Versuche unternimmt, sich aufzusetzen oder an Möbelstücken hochzuziehen.

Eine gesunde Körperhaltung entwickelt sich auf natürlichem Wege und mit ausreichend Bewegungsfreiraum ganz automatisch. Sobald die Muskeln stark genug sind, wird sich das Kind von alleine bemühen, sitzen und laufen zu lernen. Übrigens geschehen normalerweise die ersten Versuche, in den sogenannten Vierfüßlerstand zu kommen und alsbald davon zu krabbeln, im Alter von etwa sechs bis acht Monaten.

Achtung: Folgeschäden von zu frühem Hinsetzen

Wie bereits erwähnt, sollte man Babys nicht hinsetzen oder zu früh mit Lauflernhilfen zum selbstständigen Gehen anregen, denn das kann fatale Folgen bis ins hohe Alter des kleinen Menschen haben. Wenn Babys nicht von alleine sitzen lernen, sondern zu früh hingesetzt werden, beeinträchtigt das die Krabbel-Entwicklung und schadet der „Auspufferung“ der Bandscheiben. Nicht selten zieht dies dann lebenslange Folgeschädigungen und gesundheitliche Probleme nach sich. Erste Symptome treten bereits kurz nach der Einschulung auf, wenn Rückenschmerzen zur Tagesordnung selbst beim Tragen von leichten Schulranzen werden. Eine fehlende Auspufferung der Bandscheiben kann nie mehr nachgeholt werden!

Die natürliche Entwicklung unterstützen

Routineuntersuchungen beim Arzt helfen und sind ratsam, denn nur ein Facharzt kann die Rückengesundheit des Kindes adäquat beurteilen. Ist der Befund in Ordnung, sollte die natürliche Entwicklung des Kindes nach bestem Gewissen unterstützt werden, d. h. möglichst wenig Bewegungseinschränkung. Nicht, indem nachgeholfen wird, sondern indem sich Tragehilfen an den Entwicklungsstand anpassen. Zu Beginn ist es normal, dass das Neugeborene in gekrümmter Körperhaltung liegt.

In diesem Fall ist für unterwegs ein Tragetuch empfehlenswert, um die gesunde Haltung zu unterstützen. Da Schwerkraft für die Neugeborenen noch eine ungewohnte Erfahrung ist, hilft ein Tragetuch bei der Gewöhnung an das Leben außerhalb des Mutterleibs. Später sollte man auf ein Tragegestell upgraden, sobald das Baby frei und aufrecht sitzen kann. Erst dann sind auch Babywippe, -Hopser oder Laufhilfen empfehlenswert. So wird eine ungewollte zu frühe Sitz- oder Stehposition, in der die Wirbelsäule falsch belastet wird, vermieden.

Dazu sollte man auch sagen, dass Wipp-Liegen nicht per se falsch sind, aber für längere Einsätze eben bewegungs-, erfahrungs- und somit entwicklungshemmend. Für kurze Zeitspannen, eine unbeaufsichtigte Minute oder auch zum Füttern, können sie durchaus sinnvoll sein. Lange Aufenthalte in Sicherheitssitzen sind oftmals mehr schädlich als wohltuend, da Neugierde die alles antreibende Kraft ist. Sie ist notwendig und fungiert als einzigartiger Bewegungsmotivator, denn Babys wollen mit allen Sinnen ihre Welt entdecken! Jede Bewegung muss studiert und jedem Geräusch muss auf den Grund gegangen werden – und das klappt nur mit ausreichend Bewegungsfreiheit.

Wenn das Baby auf seiner Strampeldecke auf dem Fußboden in Bauchlage positioniert wird, lernt es bald darauf, sich zu drehen oder führt automatische Ruderbewegungen aus, welche förderlich für eine natürlich gestärkte Rückenmuskulatur sind. Und diese ist wichtig für eine physiologisch gesunde Haltung. Sollte das Kleinkind eine längere Zeitspanne in unnatürlicher Haltung verbringen, wie es z. B. während einer weiten Autofahrt der Fall ist, sollten Eltern unbedingt darauf achten, regelmäßige Pausen einzulegen, in denen sich ihr Baby strecken und bewegen kann.


Achtung: Wenn eine falsche Körperhaltung oft oder zu lange zugemutet wird, wird es verheerende Spätfolgen für das Kind haben. Fehlhaltungen im Säuglingsalter führen zu langfristigen und schmerzhaften Fehlstellungen. Im schlimmsten Fall leidet der Mensch auch im Erwachsenenalter unter chronischen, irreversiblen Rückenschmerzen.

Willkommen in der Rückenvorschule: Spielerisch vorbeugen und vorleben

Kleinkinder sind von Natur aus bewegungssüchtig und das sollte nicht unterbunden werden! Wer sein Kind nach Herzenslust strampeln und experimentieren lässt, ist auf dem richtigen Weg. Auch sollten Eltern mit gutem Beispiel vorangehen, da sie die Vorbilder für die kleinen Nachahmer sind. Wichtig ist deshalb gelebte Bewegungs-Vielfalt: Tanzen, Springen, Hüpfen, Laufen, Purzeln, Klettern, Hangeln – es ist alles erlaubt, was die Muskeln auf natürliche Art kräftigt und die Wirbelsäule in ihre künftige S-Form bringt.

Auch ein längerer Spaziergang kann für kleine Kinder wahre Wunder bewirken. Wichtig, bei all diesen Aktionen ist die Wahl des richtigen Schuhwerks. Wer sich unsicher ist, welche Schuhe der kleine Sprössling braucht, kann mittels einer Größentabelle berechnen, wann das Kleinkind festes Schuhwerk tragen kann.

Experten empfehlen für die ersten Krabbelversuche Schuhe mit besonders weicher und biegsamer Sohle, damit sich die Kinderfüße gesund entwickeln können und ein natürliches Abrollverhalten trainiert wird. Solche Krabbelschuhe haben aus diesem Grund oft eine Sohle aus Leder oder Stoff, die sich auch nach dem Spielen im Matsch gut abwaschen lassen. Die Schuhe sollten wie angegossen sitzen, um Gefahren vorzubeugen. Zu große Schuhe könnten Stolperfallen sein und der Schützling könnte sich böse verletzen. Sobald das Baby beginnt sich Hochzuziehen und seine ersten Laufversuche unternimmt, ist es an der Zeit auf sogenannte Lauflernschuhe zu wechseln.

Diese geben für die ersten eigenen Schritte den nötigen Halt und schützen die empfindlichen Kinderfüße vor kalten Böden wie Verletzungen durch spitze Gegenstände. Die Sohle zieht sich außerdem bis über die kleinen Zehen, sodass Stürze und Stolperer besser abgefangen werden können. Mit dem richtigen Schuhwerk wird der Weg für einen gesunden Rücken geebnet – frei nach dem Motto: Laufen und Lernen lassen!

Wichtig zu wissen: Nach dem Zahnwechsel wird sich ein Hohlkreuz übrigens nicht mehr spontan zurückbilden können. Prävention ist daher oberstes Gebot!

 

 

Ich wünsche dir und deinem Baby beste Gesundheit 💕

Kinderkrankenschwester Lucia

Meine Broschüren

Es ist hilfreich für den Notfall vorbereitet zu sein. Bei kleinen “Notfällen” ist die Hausapotheke oft Retter in der Not. Gerade Babys und sind Kleinkinder besonders oft „krank“ und haben mit häufigen Infekten wie Bronchitis, Nasennebenhöhlen-Entzündung, Mittelohrentzündung aber auch mit klassischen Kinderkrankheiten wie 3 Tage Fieber und der Hand/Mund/Fuß-Krankheit Durchfall, Erbrechen, Verstopfung, Bindehautentzündung und vielem mehr zu kämpfen. In der Hausapotheke erfährst du alles vieles über natürliche aus der Naturheilkunde und Schulmedizin. In meiner Broschüre, speziell zu Homöopathie und der Biochemie nach Dr.Schüssler (Schüßlersalze), erfährst du, welche Globuli du anwenden kannst und wie diese dein Kind unterstützen um schnell wieder gesund zu werden.

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Letzte Aktualisierung am 27.07.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API