Selber kochen fürs Baby?

selberkochenfuerbabysViele Eltern fragen sich, ob es besser ist für Ihr Baby selber zu kochen. Die Antwort ist ganz klar; Ja! Ein Gläschen bleibt nun mal eine Konserve. Frisches Essen ist um ein vielfaches bekömmlicher und schmeckt viel besser.

Aus meiner Erfahrung in der Elternschule weiß ich, dass viele Eltern gerne selber kochen möchten. Leider werden sie jedoch von Werbung und falschen Informationen verunsichert. Meist wird nur aus Unsicherheit auf Gläschen zurück gegriffen und selten weil es zu viel Arbeit macht. Selber kochen bietet den Vorteil, dass Sie selbst bestimmen, welche Lebensmittel Verwendung finden.

Außerdem ist selbst gekochte Nahrung um ein Vielfaches gesünder, da sie keinerlei Zusatzstoffe oder überflüssige Gewürze enthält.  Außerdem lässt sich zudem viel Geld sparen. Es ist jedoch auf keinen Fall empfehlenswert, „normales“ Essen für Erwachsene zu pürieren und dann zu füttern. Selber kochen ist nur dann von Vorteil, wenn Sie sich an die Anleitungen und Rezepte für Babynahrung halten.

Die Angst vor Schadstoffen
Oft greifen Eltern aus Angst vor Schadstoffen auf Gläschenkost zurück. Diese Sorge ist jedoch unbegründet. Es ist sogar eher das Gegenteil der Fall. Im Öko Test Mai 2009 haben viele Gläschen erschreckend schlecht abgeschnitten. Kein Gläschen erhielt die Note sehr gut und nur 2 wurden mit gut bewertet. Viele Gläschen waren, entgegen der Werbeversprechen, teilweise sehr hoch mit Schadstoffen belastet.

Wohin gegen die selbst gekochten Breie diese Schadstoffe nicht enthielten. Zitat Zeitschrift Öko Test. „Das CVUA Karlsruhe hat reines Karotten- und Kartoffelpüree auf Furan analysiert und nichts nachgewiesen. Wir ließen drei unterschiedliche Proben selbst hergestellten Karotten-Kartoffel-Brei analysieren und fanden kein Benzol. Versuche der Karlsruher Wissenschaftler zeigten aber, dass sich beispielsweise im Karotten-Kartoffel-Brei nach sehr langem Aufwärmen und Warmhalten (1 Stunde, 70 °C) geringe Mengen an Furan bildeten, die wir aber nicht abwerten würden.“