Sicherheit im Baby-und Familienbett

FamilienbettDas Familienbett
Das Familienbett hat einige Vorteile aber auch einige Nachteile. Wichtig ist, dass Ihr Baby sicher schläft und alle sich wohl fühlen. Wenn Sie sich für gemeinsamen Schlaf entscheiden ist es wichtig eine Überwärmung zu vermeiden und dafür zu sorgen, dass Ihr Baby nicht aus dem Bett fallen kann. Raucher, bei Drogenkonsum und wenn sedierende Medikamente eingenommen werden sollte auf das gemeinsame Schlafen verzichtet werden.

Die Vorteile des Familienbetts sind unter anderen, dass Babys beim gemeinsamen Schlafen weniger oft weinen, das Stillen gefördert wird und berufstätige Mütter und Väter das Familienbett eine Möglichkeit ist mehr Zeit mit ihrem Kind zu verbringen.

Wasserbett
Experten sind sich nicht einig darüber, ob Babys im Wasserbett schlafen dürfen.
Eine Gefahr stellt die Überwärmung da, wenn die Temperatur zu hoch eingestellt ist.
Einige argumentieren, dass Wasserbetten zu weich sind und oft eine zu große Spalte zwischen Matratze und Rahmen haben, in denen das Baby hineinrutschen könnte.

Babys Schlaf
“Schläft es schon durch?!” Alle Eltern hören früher oder später diese Frage und sind oft ratlos, wenn Ihr Baby noch nicht durchschläft. Egal ob im Bestellbett, dem Familienbett oder im eigenem Bett, Babys schlafen NICHT durch. Das klingt erst mal entmutigend aber auf der anderen Seite wird es irgendwann durchschlafen und alle Anstrengung und Schlafmanngel wird vergessen sein J Einige Tipps um einen guten Schlaf zu fördern, habe ich hier aufgeschrieben.

Sicherer Babyschlaf
Egal wo das Baby schläft, der sichere Babyschlaf sollte immer im Vordergrund stehen.
Die wichtigsten Regeln lauten:

  • Rückenlage
  • Rauchfrei
  • Stillen / Füttern nach Bedarf
  • Ein Bett im Elternschlafzimmer ohne Bettdecke dafür im Schlafsack
  • Im Familienbett unter Einhaltung der oben genannten Vorsichtsmaßnahmen.
  • Schutz vor Überwärmung

Das Kinderbett sollte eine feste Matratze, schadstofffreie Matratze haben. Kein Kissen und keine dicke lose Decke, sondern ein Schlafsäckchen. Auch sollten im Bettchen nur wenige und kleine Kuscheltiere sein, die das Kind nicht überdecken können. Nestchen und Himmel bergen gleich mehrere Gefahren und sollten nicht verwendet werden.

Die Matratze
Eine gute und schadstoffarme Matratze ist nicht nur für das Babybett wichtig, sondern auch im Familienbett. Dabei ist es unbedingt erforderlich, bestimmte Qualitätsstandards einzuhalten, um das Risiko von möglichen gesundheitlichen Schäden zu vermeiden und um dem Baby ein Maximum an Wohlgefühl zu sichern. Es ist gar nicht so einfach bei der großen Auswahl die richtige Matratze zu finden. Einige Grundregeln habe ich für Euch zusammengetragen und auch diese Babymatratzen-Testergebnisse sind eine gute Orientierung.

Verschiedene Grundmaterialien
Eine Babymatratze kann aus unterschiedlichen Grundmaterialien bestehen, wie Schaumstoff, Kaltschaum, Latex oder auch Kokos, und in verschiedenen Härtegraden hergestellt werden. Grundsätzlich können alle Varianten qualitativ hochwertig sein. Allerdings neigen Polyurethan-Schaumstoff- und Kaltschaum-Matratzen eher zu Abnutzungserscheinungen als die aus Naturprodukten hergestellten Produkte. So kann es bei ihnen z.B. nach längerer Gebrauchsdauer zur Bildung von Kuhlen kommen.

Bedeutung von Härtegrad, Liegezonen und Trittkante
Beim Härtegrad ist entscheidend, dass sich die Matratze gut stützend der Körperform des Babys anpasst und ein zu tiefes Einsinken (max. zwei bis drei Zentimeter) vermieden wird. In Bauchlage kann ein zu tiefes Einsinken des Babys in die Matratze zu Atmungsproblemen führen. Viele Matratzen haben daher auch spezielle Luftlöcher und -kanäle, die das Atmen in Bauchlage durch verbesserte Luftzirkulation erleichtern.
Unterschiedlich abgestützte Liegezonen, die bei Erwachsenen durchaus sinnvoll sind, sind bei den leichtgewichtigen Babys unnötig. Unbedingt erforderlich ist dagegen eine gesonderte Trittkante oder ein stabil-bündiger Kantenabschluss zwischen Bettrahmen und Matratze, um zu verhindern, dass sich das Kind beim Spielen zwischen Matratze und Bettrand einklemmt.

Schadstofffreiheit, Wärme- und Feuchtigkeitsregulierung
Es versteht sich von selbst, dass beim Kauf auf entsprechende Zertifizierungen geachtet werden muss, die Schadstofffreiheit garantieren. Aber auch schadstofffreie Matratzen können nach dem Auspacken wegen bestimmter organischer, gesundheitlich unbedenklicher, Verbindungen unangenehm riechen und sollten einige Zeit auslüften. Durch Vlies-Ummantlungen zwischen Bezug und Matratzenkern sowie durch abnehmbare Matratzenbezüge wird insbesondere die Wärme- und Feuchtigkeitsregulierung optimiert und unter anderem Schimmelbefall verhindert.

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