Steht mir eine Mütterpflegerin nach der Geburt zu?

Leider ist der Beruf der Mütterpflegerin in Deutschland noch nicht sehr bekannt, dabei steht diese grundlegend den meisten Frauen nach der Geburt zu. Eine Mütterpflegerin kümmert sich darum, dass es dir vor und direkt nach der Geburt gut geht, indem sie dich bei deinen anfallenden Aufgaben entlastet und zur Seite steht. Sie kommt zu dir nach Hause und hilft dir dort wo es gerade notwendig ist

Steht mir eine Mütterpflegerin nach der Geburt zu?

Ein Gastartikel von

Annika Rittinghaus

Eltern- Kind und Babymassage Kursleiterin

Doula, Mütterpflegerin in Ausbildung

Mein Name ist Annika Rittinghaus, 34 Jahre alt und ich bin Mama von 3 Kindern im Alter von 6, 4 und 18 Monaten.
Ich bin Eltern- Kind und Babymassage Kursleiterin und befinde mich zur Zeit in der Ausbildung zur Doula, holistischen Babycoach und Mütterpflegerin an der Babycoachakademie.

Ich hoffe, dass ich mit diesem Beitrag den Beruf der Mütterpflegerin etwas bekannter machen kann, und einige werdende Mamas davon profitieren werden.

Homepage: muetterpflege-hamm.de

Steht mir eine Mütterpflegerin nach der Geburt zu?

Leider ist der Beruf der Mütterpflegerin in Deutschland noch nicht sehr bekannt, dabei steht diese grundlegend den meisten Frauen nach der Geburt zu.

Eine Mütterpflegerin kümmert sich darum, dass es dir vor und direkt nach der Geburt gut geht, indem sie dich bei deinen anfallenden Aufgaben entlastet und zur Seite steht. Sie kommt zu dir nach Hause und hilft dir dort wo es gerade notwendig ist.

Damit du deine volle Aufmerksamkeit auf dich und dein Baby richten kannst und die Ruhe bekommst die in der ersten Zeit nach der Geburt so wichtig ist, hält sie dir den Rücken frei und unterstützt dich ganz individuell in folgenden Bereichen:

©Adobe Stock, Strelciuc

Ihre Arbeit kann ganz individuell auf deine Wünsche
und Bedürfnisse angepasst werden.

WICHTIG: Eine Mütterpflegerin ersetzt nicht die Hebamme sondern arbeitet eng mit ihr zusammen!!! Sie führt keine medizinischen Handlungen durch und stellt keine Diagnosen.

Wer übernimmt die Kosten?
Die Kosten werden ganz oder zum größten Teil von der Krankenkasse übernommen.

Nach §24c SGB (IV. häusliche Pflege/ V. Haushaltshilfe) steht jeder Mutter bis 6 Tage nach der Geburt bis maximal 8 Stunden täglich eine Mütterpflegerin zu. Bei medizinischer Indikation (§38 (1) SGB V) wie zum Beispiel Mehrlingsgeburten, Kaiserschnitt, Wochenbettkomplikationen, oder Post Partale Depressionen kann der Ersatz verlängert werden.
Alles was du brauchst ist eine Verordnung oder ärztliche Bescheinigung von deinem Arzt oder deiner Hebamme, denn so ist die Kostenübernahme so gut wie gesichert.

© Adobe Stock, VRD

Beide Paragraphen setzen voraus, dass es keine im Haushalt lebende Person gibt, die den Haushalt weiterführen kann.
Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn der Ehe- oder Lebenspartner berufstätig und tagsüber nicht zu Hause ist.

Auch bei Problemen in der Schwangerschaft oder wenn der Bedarf erst einige Zeit nach der Geburt auftritt zum Beispiel bei Erschöpfung oder Stillproblemen kann der Arzt eine Verordnung ausstellen.

Eine Mütterpflegerin in deiner Nähe findest du im Internet oder auf den sozialen Netzwerken wie Facebook oder Instagram.

Werbung (Amazon Affiliate Link)

Letzte Aktualisierung am 17.09.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API