Stress bei Eltern erzeugt Stress bei Kindern: Tipps für mehr Ruhe im Alltag

Sind die Eltern gestresst, können sie sich nicht genügend Zeit für die Kinder nehmen. Sie sind hektisch und das merken ihre Sprösslinge. Babys reagieren unterschiedlich auf die Nervosität ihrer Eltern. Je nach Charakter ziehen sich die einen zurück, die anderen jedoch brüllen ihren Stress einfach heraus. Und das wiederum belastet Eltern noch mehr.

Nicht immer ist Stress der Grund, wenn Babys schreien. Manchmal sind es tatsächlich Schmerzen, deren Ursachen aufmerksame Eltern unbedingt herausfinden sollten – und zwar auch dann, wenn sie selbst gestresst sind. Es folgen einige Tipps, die Ruhe in den Alltag bringen sowie Verhaltenstipps, um für eine stressfreie Umgebung zu sorgen.


letzte Aktualisierung, 15.02.2018 | Artikel vom 15.02.2018

Ich wünsche dir und deinem Baby beste Gesundheit 💕
Kinderkrankenschwester Lucia


 

Nervosität und Anspannung greift von Eltern auf ihre Kinder über 
Ein Baby hat nicht viele Optionen, sich auszudrücken und bemerkbar zu machen. Weinen ist eine der möglichen Ausdrucksformen. Oft ist Weinen und Schreien eine Reaktion des Babys auf ungewöhnliche Umstände. Babys sind sehr sensibel und sie nehmen nervöse Stimmungen leicht wahr. Wenn du nicht gerade ein hochsensibles Kind hast, sollten dir die folgenden Tipps im Alltag helfen.

💕Eltern sollten lernen, nicht perfektionistisch zu sein und fünf mal gerade zu lassen

Steht ein wichtiges Ereignis wie zum Beispiel die Taufe an, dann kann das für Eltern mitunter eine große Belastung bedeuten. Ihre Gedanken kreisen um die Feierlichkeiten, sie beschäftigen sich mit der Bekleidung und den vielen Details. Welches Taufkleid passt, welche Taufkerze ist die richtige und wo sollen wir später feiern? Die Taufe ist ein wichtiges Fest und viele Eltern nehmen es sehr ernst. Doch das Wohl des Kindes sollte dabei im Vordergrund stehen und das gilt auch für die Vorbereitungszeit. Denn die Anspannung der Eltern greift auf das Kind über. Weniger Stress und Hektik im Vorfeld schenkt der Familie Ruhe.

Tipp: Um die Nervosität ein wenig abzubauen, empfiehlt es sich, einzelne Aufgaben an Geschwister oder Großeltern abzugeben. So könntest du zum Beispiel ein schönes Foto eures Kindes auswählen und die Patentante besorgt die Taufkerze mit dem ausgewählten Fotomotiv. Damit schlägst du gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe:

  • Du hast eine Aufgabe delegiert und so weniger Stress.
  • Die Patentante fühlt sich gebraucht.
  • Du bekommst ein sehr persönliche Taufkerze, die du für dein Kind aufbewahren und es ihm später als Erinnerung geben kannst.

Nach diesem Prinzip „Ruhe durch Delegieren“ lassen sich eine ganze Reihe von Aufgaben abgeben, die euch viel Stress ersparen und für deutlich mehr Ruhe im Alltag sorgen. Der Patenonkel könnte sich zum Beispiel um die Getränkebestellung und die Großeltern könnten sich um das Buffet für die Gäste kümmern. So bleibt euch in der Hektik der Vorbereitung noch genügend Zeit für das Baby und der Stress bleibt außen vor.

Ausgeglichene Eltern haben ausgeglichene Kinder 
Im Grunde lässt es sich auf eine ganz einfache Formel bringen: Ausgeglichene Eltern haben ausgeglichene Kinder. Wer Ruhe im Umgang mit dem Baby walten lässt und für eine stressfreie Umgebung sorgt, schafft die besten Voraussetzungen für ein ausgeglichenes Kind. Doch du kannst dein Kind nicht vor allen Gefahren schützen. Der erste Schnupfen, die ersten Halsschmerzen und die ersten Ohrenschmerzen kommen bestimmt. Denn Ohrenschmerzen gehören laut dieses Beitrags in der Pharmazeutischen Zeitung zu den häufigsten Erkrankungen bei kleinen Kinder. Eltern sollten darauf vorbereitet sein und sich entsprechend verhalten.

Keine Panik, wenn das Baby schreit 
Babys schreien manchmal aus scheinbar unerfindlichen Gründen herzzerreißend. Und gerade beim ersten Kind sorgt das unerklärliche Schreien für Angst und Sorge. Oft liegt der Grund buchstäblich auf der Hand. Beobachte dein Kind genau. Wenn dein Baby weint und sich auffällig oft an die Ohren greift, liegt der Verdacht auf Ohrenschmerzen nahe. Es könnten aber beispielsweise auch Halsschmerzen sein, das lässt sich auf Anhieb nicht zweifelsfrei erkennen, insbesondere dann nicht, wenn noch die Erfahrung fehlt. Grundsätzlich solltest du dich an folgende Faustregel halten: Entwickelt das Baby Fieber, musst du mit ihm zum Arzt!

Wenn der Allgemeinzustand des Kindes schlecht ist, Ausfluss aus den Ohren tritt oder die Hautpartie um die Ohren herum empfindlich auf Berührung reagiert, solltest du zum Telefon greifen und einen Termin beim Kinderarzt vereinbaren.

Ohrenschmerzen stellen sich gerade bei Babys und Kleinkindern oft ein. Der Grund ist anatomischer Natur. Das Mittelohr ist mit Luft gefüllt und wenn es zu einer entsprechenden Reizung kommt, dann schwillt die Schleimhaut in der so genannten Ohrtrompete an. Da der Hohlraum aber sehr eng ist, setzt sich dort Sekret fest und sorgt für eine Verstopfung. Das angesammelte Sekret drückt auf das Trommelfell und erzeugt Ohrenschmerzen. In einem frühen Stadium lassen sich Ohrenschmerzen mit Globuli recht wirkungsvoll behandeln. Kommen allerdings infektiöse Erreger hinzu, dann entwickelt sich aus einem vergleichsweise harmlosen Ohrenschmerz schnell eine ausgewachsene Mittelohrentzündung.

Solange diese starken Symptome nicht feststellbar sind, solltest du folgende Varianten prüfen, um deinem Baby selbst zu helfen:

  • Entwickelt sich der Ohrenschmerz aufgrund eines lauten Geräuschs? Falls ja, ist Arnica hilfreich. Falls nicht und das Kind ist unruhig und weint, dann passt Chamomilla.
  • Haben sich die Ohrenschmerzen schnell entwickelt und ist die Temperatur gestiegen? Falls Zugluft schuld ist, könnte Aconitum helfen. Ist das nicht der Fall und die Ohren sind heiß und empfindlich, wäre Belladonna geeignet.

Sobald du feststellst, dass Sekret aus Ohren oder Nase tritt oder die Nase stark verstopft ist, solltest du, wie oben bereits ausdrücklich erwähnt, zum Arzt fahren. Wenn es sich um eine schmerzhaft Mittelohrentzündung handelt, musst du stärkere Maßnahmen ergreifen. Der Beitrag „Mittelohrentzündung“ informiert ausführlich über die Symptome, Stadien und Behandlungsmöglichkeiten.

Ruhe im Umgang mit dem Kind – auch, wenn es weint 
Der wohl wichtigste Tipp, den du im Umgang mit einem Kind beherzigen solltest ist wohl der, die Ruhe zu bewahren. Egal, ob dein Alltag stressig, die Umstände schwierig oder die Zeit knapp ist: Je besser es dir gelingt, den Stress zu kontrollieren, desto geborgener und sicherer fühlt sich dein Baby. Das wirkt sich langfristig günstig auf eine robuste psychische und gesundheitliche Konstitution aus.

Meine Broschüren

Es ist hilfreich für den Notfall vorbereitet zu sein. Bei kleinen “Notfällen” ist die Hausapotheke oft Retter in der Not. Gerade Babys und Kleinkinder sind besonders oft „krank“ und haben mit häufigen Infekten wie Bronchitis, Nasennebenhöhlen-Entzündung, Mittelohrentzündung aber auch mit klassischen Kinderkrankheiten wie 3 Tage Fieber und der Hand/Mund/Fuß-Krankheit Durchfall, Erbrechen, Verstopfung, Bindehautentzündung und vielem mehr zu kämpfen. In der Hausapotheke erfährst du vieles über natürliche Heilmittel und der Schulmedizin.

In meiner Broschüre, speziell zu Homöopathie und der Biochemie nach Dr.Schüssler (Schüßlersalze), erfährst du, welche Globuli du anwenden kannst und wie diese dein Kind unterstützen um schnell wieder gesund zu werden.

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