Vorteile und Grenzen des Barfußlaufens

Eine gesunde Fußentwicklung fördern

Über eine blühende Sommerwiese laufen oder Sandkörner, Steine und Wurzelwerk unter den Füßen spüren – Barfußlaufen kann so schön sein. Die Fortbewegung mit nackten Füßen ist die absolut natürlichste und gesündeste Art des Gehens. Von frühester Kindheit an sollten Babys so viel barfuß laufen wie nur möglich. Es gibt viel mehr Gründe, die dafür als dagegen sprechen. Die folgenden Argumente laden dazu ein, das Kind öfter mal ohne Schuhe die Welt erkunden zu lassen!

Die Fußentwicklung der Kleinsten steht noch in den Startlöchern. Damit sich Babys Füße möglichst gesund entwickeln, ist gezieltes Training notwendig. Häufiges Barfußlaufen stärkt und trainiert die gesamte Fußmuskulatur. Jeder einzelne gewagte Schritt federt das eigene Körpergewicht ab und passt sich an die Untergrundbeschaffenheit an.

Das Barfußlaufen stärkt die kindlichen Fußknochen, -muskeln, -bänder und -sehnen. Dadurch wird Fußfehlstellungen (z. B. Plattfüße) sowie Haltungsschäden vorgebeugt. Ist die Fußmuskulatur nämlich verkümmert, wirkt sich das mit zunehmendem Lebensalter negativ auf Gelenke, Knie, Hüften und Wirbelsäule aus.

Gleichgewicht und Körperhaltung gezielt trainieren

Untergründe sind sehr verschieden, völlig ebenmäßig ist die Oberfläche jedoch selten. Beim Barfußlaufen lernen Kinder schnell, das Gleichgewicht zu halten – schließlich muss jeder Schritt an die Unregelmäßigkeiten des Untergrundes angepasst werden. Auf nackten Füßen lassen sich die Bodenunebenheiten viel leichter wahrnehmen als mit Schuhwerk.

Ein ausgeprägter Gleichgewichtssinn führt auch zu einer gesunden Körperhaltung. An der aufrechten Haltung sind sehr viele verschiedene Muskeln beteiligt. Die Fußmuskeln spielen dabei eine zentrale Rolle – sie bilden sozusagen das Fundament. Lässt man die Kleinen häufig barfuß laufen, entwickeln sie schon früh eine gesunde Körperhaltung.

Ein positives Körper-bewusstsein schaffen

Ein Baby benötigt in der Regel einige Monate, um ein Gefühl für seinen eigenen Körper zu entwickeln. Es muss erst noch lernen, sich selbst zu spüren – das macht es mit seinen Händen und Mund. Ist ein Baby häufig barfuß, nimmt es seine Füße viel deutlicher wahr als in Socken oder Schuhen.

Es hält seine Füßchen mit den Händen fest oder nimmt sie sogar in den Mund – dadurch gelingt es dem Kind, eine Verbindung zu sich selbst aufzubauen. Vor allem entwickelt es eine gesunde Beziehung zu den Füßen, die es sein ganzes restliches Leben tragen werden.

Die Umwelt ganzheitlich wahrnehmen lernen

Babys sind äußerst sinnliche Wesen – sie lieben es zu fühlen, zu riechen, zu schmecken und zu hören. Ihre Umwelt nehmen sie mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Sinnen wahr. Und je umfassender ein Kind seine Umwelt „erlebt“, desto leichter kann es sie verstehen. Mit nackten Füßchen baut das Kind eine viel persönlichere Beziehung zu seiner Umgebung auf, als das mit Schuhwerk möglich ist.

Beim Barfußlaufen nehmen Kinder ihre Umgebung anders wahr als mit Schuhen. Gras kitzelt ihre Fußsohle, Kieselsteine piksen unangenehm und Sand fühlt sich unheimlich entspannend an. Durch das Fortbewegen auf nackten Füßchen wird dem Kleinen schnell klar, welche Untergründe es bevorzugt. So wird die kindliche Wahrnehmung der Umwelt in kürzester Zeit sehr gestärkt.

Das Nervensystem positiv beeinflussen

Füße sind äußerst empfindlich, weil sich hier sehr viele Nervenzellen befinden. Die Aufgabe dieser Nervenzellen besteht darin, Signale aufzunehmen und an das Gehirn weiterzuleiten. Beim Barfußlaufen werden diese Nervenzellen so stimuliert, dass sich das Nervensystem gesund entwickeln kann.

Die gezielte Anregung des Nervensystems wirkt sich positiv auf die Gehirnentwicklung aus. Kinder, die oft barfuß unterwegs sind, sind aufmerksamer und konzentrierter. Das Barfußlaufen führt dazu, dass die Kleinen die Bewegung und Positionierung ihrer Füße auf die Untergrundbeschaffenheit abstimmen. Ihre Denkleistung wird dadurch aktiv gefördert.

Das kindliche Immunsystem stärken

Viele Eltern sind davon überzeugt, dass ihre Kinder durch das Barfußlaufen anfälliger für Erkältungen sind. Überraschenderweise ist allerdings das genaue Gegenteil der Fall: Die Fortbewegung auf nackten Füßen stärkt das kindliche Immunsystem.

Ist das Kind häufig barfuß unterwegs, wird die körpereigene Temperaturregulation gefördert, die gesamte Durchblutung angeregt und mehr Körperwärme freigesetzt. Die Abwehrkräfte werden somit auf natürliche Art und Weise gestärkt.

Babys erste Schuhe: Wann „Lauflernschuhe “ Sinn machen

Das Barfußlaufen ist zwar sehr gesund, aber es sollte in keinem Fall die Gesundheit des Kindes gefährden. Babyfüße sind ausgesprochen empfindlich und müssen vor äußeren Einflüssen bestmöglich geschützt werden.

Während im Sommer die verschiedenen Untergründe sehr stark aufheizen, ist im Winter mit Schnee, Frost und Nässe zu rechnen. Kinderfüße müssen vor Hitze und Kälte gleichermaßen dementsprechend geschützt werden. Kann das Kleine erst einmal eigenständig laufen, macht es Sinn, Lauflernschuhe anzuziehen.

Babys erste Schuhe schützen nicht nur vor extremen Temperaturen, sondern schirmen die kleinen Füßchen auch vor Verletzungen ab. Die Lauflernschuhe erweisen sich beispielsweise als sinnvoll, um schmerzhafte Bienenstiche zu vermeiden, wenn das Kind auf blühenden Sommerwiesen herumtollt. Auf öffentlichen Stadtplätzen verhindert das passende Schuhwerk, dass Kinderfüße z. B. durch Glasscherben verwundet werden.

 

Das Laufen ohne Socken und Schuhwerk ist die gesündeste Form der Fortbewegung. Babys Füße sind besonders formbar und müssen sich erst noch entwickeln, weshalb das häufige Barfußlaufen der kindlichen Entwicklung sehr zugutekommt. Besteht allerdings ein gesundheitliches Risiko, sorgen Lauflernschuhe dafür, dass Kinderfüße sowohl vor äußeren Umwelteinflüssen als auch vor Verletzungen gut geschützt werden.

Ich wünsche dir und deinem Baby beste Gesundheit 💕

Kinderkrankenschwester Lucia

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Letzte Aktualisierung am 7.07.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API