Welche Versicherungen sind wichtig für mein Baby?

Beim Thema Baby gibt es so einiges, worauf werdende Eltern achten müssen. Gerade, wenn es der erste Nachwuchs ist, sieht man sich oft mit vielen Aufgaben konfrontiert, die unbedingt noch vor der Geburt erledigt werden müssen. Die erste Einrichtung, die Vorbereitungen auf die Geburt und auch der bürokratische Aufwand wie die Anträge auf Elternzeit und Co.

Welche Versicherungen sind wichtig für mein Baby?

Welche Versicherungen sind wichtig für mein Baby?

Beim Thema Baby gibt es so einiges, worauf werdende Eltern achten müssen. Gerade, wenn es der erste Nachwuchs ist, sieht man sich oft mit vielen Aufgaben konfrontiert, die unbedingt noch vor der Geburt erledigt werden müssen. Die erste Einrichtung, die Vorbereitungen auf die Geburt und auch der bürokratische Aufwand wie die Anträge auf Elternzeit und Co. wollen abgesendet werden. Auch bei den Versicherungen wird der Berg nicht kleiner, jedoch sind diese unheimlich wichtig – auch für den Neuankömmling. Hier ist es ratsam, alles Wichtige bereits vor der Geburt zu besprechen und die Versicherungen entsprechend zu kontaktieren, um sich schließlich voll und ganz auf das neue Familienglück konzentrieren zu können.

© Adobe Stock, New Africa

Die gesetzliche Krankenversicherung

Alle Eltern, die gesetzlich versichert sind, können auch ihr Kleines darüber versichern. „Das Ganze nennt sich schließlich Familienversicherung und bindet Kinder bis zum 25. Lebensjahr – sofern ein Studium oder eine Berufsausbildung ohne Arbeitsentgelt vorliegt – oder bis zum Beginn einer Erwerbstätigkeit mit ein.“ Das weiß Versicherungsexperte Simon Baumgarten vom Online Finanzmagazin fitformoney.

„Das Baby wird mit dem Tag der Geburt automatisch in den GKV-Familienversicherungstarif aufgenommen und das vollkommen kostenlos”, so Herr Baumgarten. Eltern müssen einzig die Geburt bei der zuständigen Krankenkasse anmelden. Dafür wird eine Bescheinigung vom Standesamt bei Anmeldung des Kindes ausgestellt, die schließlich bei der Krankenkasse eingereicht werden kann.

Die private Krankenversicherung

Sind beide Elternteile privat versichert, muss auch das Baby dort kostenpflichtig versichert werden. Dieser Beitrag liegt meist bei 100 € im Monat. Einen kostenlosen Familientarif, wie den der gesetzlichen Krankenversicherung, gibt es dabei nicht.

Die Aufnahmebedingungen für das Kind sind jedoch erleichtert, sodass auch bei Erkrankungen keine Risikozuschläge erhoben werden oder eine Gesundheitsprüfung erfolgt. Allerdings gelten für Eltern bestimmte Regeln, damit der Nachwuchs über einen oder beide Elternteile aufgenommen werden kann, und zwar:

      • Ein Elternteil muss bei dem jeweiligen Anbieter mindestens drei Monate privat krankenversichert sein;
      • Die Frist für den Aufnahmeantrag muss spätestens zwei Monate nach der Geburt erfolgen. Der Versicherungsschutz tritt dann rückwirkend ab dem Tag der Geburt in Kraft.

Daher empfiehlt es sich, bereits während der Schwangerschaft Kontakt mit der Versicherung aufzunehmen und alle nötigen Unterlagen und Formulare für die Anträge anzufordern.  

Gemischter Versicherungsschutz der Eltern

Ist ein Elternteil privat und das andere gesetzlich versichert, haben Eltern die Qual der Wahl, welche jedoch recht kompliziert ist. Beide Varianten sind hier möglich, allerdings ist die Aufnahme in den kostenfreien Familienversicherungstarif der GKV nicht möglich, wenn:

Die Eltern Ehe- oder Lebenspartner sind, der privat versicherte Elternteil ein höheres Einkommen generiert als der gesetzlich Versicherte und das monatliche Einkommen des privat Versicherten über 5.362,50 € brutto (Stand 2021) liegt.

Für Beamte gilt jedoch nochmal ein anderes Vorgehen, denn diese erhalten für ihre Kinder eine staatliche Beihilfe, wodurch die Zusatzkosten in dem PKV-Tarif deutlich niedriger ausfallen.

Weitere Versicherungen

Auch in der privaten Haftpflicht gibt es Familientarife, die das Baby automatisch bei Sach- und Personenschäden mitversichern. Das gilt bis zum Abschluss der ersten Ausbildung oder eines Studiums. Auch das muss jedoch vorher angemeldet werden. Auch gegen drohende Unfälle und Invalidität kann das Baby bereits abgesichert werden, beispielsweise durch eine Invaliditäts- oder Unfallversicherung. Die Notwendigkeit solcher Policen müssen Eltern jedoch immer für sich selbst bestimmen.

Werbung (Amazon Affiliate Link)

Letzte Aktualisierung am 25.10.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API