Wie gut ist eigentlich Leitungswasser?

Leitungswasser gilt als sicheres Getränk für Erwachsene und ist auch für Babys als Durstlöscher zur Beikost prima geeignet. Aber leider hat die Sache einen Hacken da Wasser ist nicht gleich Wasser ist und leider auch Schadstoffe im Trinkwasser enthalten kann. Wie kann das sein? 

Immer wieder wird darüber berichtet wie gut unser Trinkwasser ist und auch ich empfehle „Leitungswasser“ als Getränk. Dabei möchte ich auch bleiben, denn beim Verlassen des Wasserwerkes ist das Trinkwasser frei von Schadstoffen und bester Qualität.

Das Problem liegt also nicht beim Trinkwasser selber, sondern in der Zuleitung. Im Artikel zum „Standwasser“ habe ich ja schon darauf hingewiesen wie wichtig es ist, dass „Standwasser“ aus der Leitung nicht zu verwenden.

Die Ausstattung des Hauses in Sachen Zuleitungen, Rohren, Abwassersystemen und Wasserhahn-Armaturen egal ob Neubau oder Altbau: Vor Schwermetallen, die sich in Kupferrohre (vornehmlich Neubauten) oder Bleirohre ablagern ist niemand geschützt. Auch in neuen Wasserarmaturen werden die Bleiwerte des Öfteren so weit überschritten, dass das gesundheitlich bedenklich sein kann.

Um eine Gefährdung der Gesundheit auszuschließen, empfiehlt es sich daher, einen Wassertest durchzuführen. Das Hamburger Unternehmen IVARIO bietet einen solchen Test an, der ganz einfach durchgeführt werden kann. Als Hausbesitzer oder Mieter entnimmt man einfach eine Probe seines Leitungswassers, schickt sie ein und erhält binnen weniger Tage eine Auswertung.

Je nachdem, welche Werte geprüft werden sollen, sind verschiedene Wassertests erhältlich. Bei der Basis-Variante werden acht Werte unter die Lupe genommen, weshalb sie sich etwa dafür eignet, den Zustand der Rohrleitungen zu checken. Beim Plus- und beim Premiumtest wird das Wasser auf noch mehr Parameter getestet. Besonders empfehlenswert für Eltern ist der Baby-Wassertest, bei dem das Wasser auf Inhaltsstoffe überprüft wird, die für das Neugeborene gefährlich sein könnten.

Dazu zählen etwa Blei, Kupfer, Nickel und Sulfat. Im ebenfalls erhältlichen Kombi-Wassertest sind sowohl der Baby- und der Basistest als auch eine Überprüfung auf Schwermetalle enthalten. Dieser Test checkt das Wasser also auf die wichtigsten Schadstoffe.

Nach der Bestellung des Wassertests schickt IVARIO per Post ein Set zu, in dem sich sterile Gefäße und eine leicht verständliche Anleitung zur Entnahme der Wasserprobe befinden. Ebenfalls enthalten ist das Material, das zur Rücksendung der Probe nötig ist. Gelangt die Wasserprobe wieder bei IVARIO ein, findet unverzüglich eine Untersuchung in einem akkreditierten Trinkwasserlabor statt. Die Ergebnisse liegen bereits nach etwa sieben Tagen vor und können online eingesehen werden. Auf Wunsch werden sie auch kostenfrei auf dem Postweg zugesandt. Jeder im Testergebnis aufgeführte Parameter ist mit nützlichen Erklärungen und Informationen versehen. Diese dienen dem Hauseigentümer dazu, eventuelle Mängel zu beseitigen und für die Verbesserung der Wasserqualität zu sorgen.

Abkochen hilft nicht!
Zwar werden Bakterien durch das Kochen abgetötet ABER Schwermetalle verlassen durch diesen Prozess leider das Wasser nicht.


Wasserfilter sind ungeeignet!
Diese Variante ist hinreichend unzuverlässig, denn Wasserfilter für den Hausgebrauch haben einen großen Nachteil: Sie bilden in den Wassertanks, in denen das Wasser aufbewahrt wird, eine bakterielle Keimdichte, die ungefähr so schlimm ist, wie ein alter Lappen, der zu lange liegt.


Babywasser / Mineralwasser aus dem Supermarkt?
Ja im Zweifel ist das zumindest für Säuglinge eine gute Alternative die man nutzen kann, wenn im Trinkwasser tatsächlich Schadstoffe enthalten sind.
Babywasser ist in vielen Supermärkten und online erhältlich.